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Zusammenfassung Servette - St. Gallen
Aus Sport-Clip vom 12.07.2020.
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Demirovic fliegt vom Platz St. Gallen dank hartumkämpftem Remis bei Servette wieder Leader

Sollte St. Gallen am Ende dieser immer mehr an Spannung gewinnenden Meisterschaft tatsächlich obenaus schwingen, dürften sich die Ostschweizer an diesen Punkt in Genf erinnern. Denn Servette war dem FCSG über weite Strecken überlegen.

Auch dank Keeper Lawrence Ati Zigi retteten die St. Galler den Punktgewinn aber über die Zeit – und dieser genügt, um 6 Spieltage vor Schluss mit einem Zähler Vorsprung vor YB die alleinige Tabellenführung zu übernehmen.

Demirovic mit 2 gelben Karten innert 3 Minuten

Die Rückkehr an die Spitze hat für die Zeidler-Truppe aber ihren Preis. Stürmer Ermedin Demirovic konnte seine Emotionen in der Schlussphase nicht mehr unter Kontrolle halten. Der 22-Jährige kassierte in der 90. Minute wegen Reklamierens Gelb, 3 Minuten später kam er gegen Nicolas Vouilloz deutlich zu spät und flog folgerichtig vom Platz. Damit fehlt Demirovic am kommenden Donnerstag im Heimspiel gegen Luzern.

Rüfli mit Gewalt, Stevanovic mit Gefühl

Servette erwischte den besseren Start ins Spiel, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Ganz anders St. Gallen: Die Offensive der Ostschweizer fand kaum statt, doch Vincent Rüfli packte in der 18. Minute einen Sonntagsschuss aus, der haargenau passte. Jérémy Frick im Tor der Genfer hatte keine Chance. Ausgerechnet Rüfli, der bei Servette ausgeblidet wurde und dem seit 6 Jahren kein Super-League-Tor mehr gelungen war.

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Rüfli packt den Sonntagsschuss aus
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Beinahe hätte ein weiterer Distanzschuss zum 2:0 für die St. Galler geführt. Doch das Geschoss von Victor Ruiz Abril zischte hauchdünn am Gehäuse vorbei. Die Servettiens brauchten über eine Stunde, ehe sie sich für eine gute Leistung belohnten. Miroslav Stevanovic verwertete Timothé Cespedes' öffnenden Pass eiskalt, obschon Ati Zigi gekonnt den Winkel verkürzt hatte.

So geht es weiter

Während St. Gallen in 4 Tagen Luzern in der Ostschweiz empfängt, geht es für Servette schon am Mittwoch bei den Young Boys weiter.

SRF zwei, Super League – Goool, 12.07.2020, 18:05 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Der FCSG kann den Ausfall des einen oder anderen Stammspielers - gegen Luzern z.B. des gesperrten Demirovic - verkraften. Wer nach 30 Runden (und nach den für alle Teams schwierigen Auswärtsspielen in Lugano und Genf) an der Tabellenspitze liegt, hat ein genügend breites Kader. Das Märchen vom schmalen Kader ist eher Wunschdenken gegnerischer Fans, welches interessanterweise auch von gewissen Experten verbreitet wird.
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    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Herr Graf spürte man gestern nicht die Abwesenheit eines Hefi oder eins Görtler? Ganz klar. Zudem hatten sie gegen Lugano Glück, dass sie ein Punkt holten. Die Kraftreserven neigen sich dem Ende zu! Mal schauen ob sie gegen den Fcl punkten oder eben nicht. Demirovic wird ihnen am Donnerstag fehlen. Ihr Spielstil ist ein Gegenpressing und Zeidler bringt immer die praktisch gleiche elf.. Rechnen sie selber mal..
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  • Kommentar von Josi Dan  (Djoosi)
    Die Genfer Anhänger fragen sich schon langsam ob sich die Schiesrichter inkl. VAR etwas gegen die Welschen haben. In Sion wird gegen Sie einen Penalty gepfiffen wo Sauthier ganz klar der Ball spielt, gegen Zürich grätscht Schönbächler Imeri im Strafraum um und trifft nur der Knöche von Imeri... In Luzern wird Schalk wegen einem blöden Schubser vom Platz gestellt, gemäss dem Schiri eine Tätlichkeit...und heute trifft der St Galler wieder einmal nur das Bein vom Servette Spieler anstatt den Ball
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    1. Antwort von René Obi  (René Obi)
      Als Zürcher muss ich sagen, stimmt. Auch das Foul von Schönbächler wäre Penalty gewesen. Ausser der Schubsen von Schalk war rotwürdig. Und das Foul davor... naja, knapp oder knapp nicht. Aber gestern in Genf. 100% Penalty. Ich bin ja pro VAR aber das geht nicht.
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  • Kommentar von Christoph Brunner  (Superheld)
    St. Gallen hätte es aus meiner Baslersicht total verdient.
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