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Zusammenfassung YB - Lausanne
Aus Sport-Clip vom 10.02.2021.
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Diesmal nur 1:0 im Wankdorf Souveräner Leader: YB gewinnt auch die Reprise gegen Lausanne

  • In einem Nachtragsspiel der 16. Runde der Super League gewinnen die Young Boys gegen Lausanne 1:0.
  • Jordan Siebatcheu erzielt das goldene Tor.
  • Nach dem 4:2 vom Sonntag war es das 2. Aufeinandertreffen der beiden Teams im Wankdorf innert 4 Tagen.
  • Die beiden anderen Spiele des Abends gehen unentschieden aus: Servette spielt gegen St. Gallen 2:2, Luzern und Lugano trennen sich 1:1.

YB-Trainer Gerardo Seoane scheint aufstellen zu können, wen er will: Gegenüber dem Duell mit Lausanne vom Sonntag (4:2) rotierte der 42-Jährige unter anderen den Hattrick-Torschützen Jean-Pierre Nsame und den ebenfalls erfolgreichen Christian Fassnacht aus der Startformation.

Dafür kam Jordan Siebatcheu von Beginn weg zum Handkuss – und rechtfertigte das Vertrauen sogleich: Nach einer Viertelstunde schloss der Franzose eine schöne YB-Kombination mühelos zum 1:0 ab.

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Das goldene Tor von Siebatcheu nach starker Vorarbeit
Aus Sport-Clip vom 10.02.2021.
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Trotz Chancen-Plus: Lausanne verpasst Ausgleich

Während es 3 Tage früher auf dem Wankdorf-Kunstrasen nach 33 Minuten bereits 4:0 für die Gastgeber geheissen hatte, konnte Lausanne diesmal den Start-Schaden in Grenzen halten. Auch der neu aufgelaufene Torhüter Thomas Castella hatte mit einer starken Parade gegen Miralem Sulejmani (5.) seinen Anteil daran.

Nicht nur das: Lausanne betätigte sich auch in der Offensive forsch. So fand sich Evann Guessand nach einem Steilpass plötzlich alleine vor dem Tor wieder, scheiterte aber am glänzend reagierenden YB-Goalie David von Ballmoos.

In den Schlussminuten der 1. Halbzeit müssten die Gäste aus der Romandie dann eigentlich reüssieren und ausgleichen, doch Guessand,
Lucas Da Cunha und Hicham Mahou scheitern allesamt.

YB baut persönliche «Lausanne-Serie» aus

In der 2. Halbzeit flachte die Partie etwas ab. Lausanne schnupperte noch ein paar Mal am Ausgleich, liess aber die letzte Überzeugung vermissen.

YB erspielte sich vor allem Chancen nach Eckbällen: Diese trat Sulejmani satt und gefährlich auf den 1. Pfosten, die Lausanner gerieten so mehrmals ins Schwimmen. Zudem vergab aus Berner Sicht ein etwas überraschter Siebatcheu nach einer Hereingabe aus wenigen Metern Entfernung zum Tor (56.).

So feierte YB in dieser von der Ansetzung her speziellen Partie (2 identische Duelle innert 4 Tagen gab es in der Super League noch nie) den 9. Sieg gegen Lausanne in Folge im Wankdorf. Dank dem nächsten Dreier bauen die Berner ihren Vorsprung auf den Tabellen-2. Basel auf 13 Punkte aus. Lausanne seinerseits kann sich nicht entscheidend vom Tabellenkeller absetzen.

So geht es weiter

Am Sonntag gastieren die Young Boys beim FC Lugano, ehe es in einer Woche auch europäisch wieder weitergeht: Im Wankdorf steht das Hinspiel der Europa League gegen Leverkusen an. Lausanne empfängt bereits am Samstag wieder Kantonsrivale Servette.

SRF zwei, sportlive, 10.02.21, 20:10 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Gewinnt YB auch das Spiel in Lugano ist der Mist geführt und man kann den Bernern zur Meisterschaft gratulieren. Nur YB ist konstant, alle anderen Teams leisten sich zu viele Schwächen. Spannender ist der Kampf um die Europacupplätze, resp. um den Abstieg. Die Übergänge sind da fliessend und kein Team kann sich in Sicherheit wiegen. Vaduz zeigt viel Moral und bringt vor allem Luzern und Sion in arge Bedrängnis.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Gab schon bessere Spiele von Yb. Ein 1:1 wäre durchaus verdient gewesen. Eine starke Kampfleistung von Lausanne. Yb liess sich zuviele Bälle leicht abnehmen. Darum hätte Lausanne einen Punkt verdient. Wir haben aber den Nsame Ersatz und der liefert.
    Nun gut gewonnen, wenn auch nicht verdient.
    @ Meier: Da wird nichts passieren. Die leihen sich lieber einen Klose aus, der gegen schnelle Stürmer kein Stich hat. Nein, im Moment will man, wenn man in der Schweiz spielt bei Yb sein. Wir sind Berner
  • Kommentar von Martin Meier  (mameschnue)
    13 Punkte Vorsprung - das hatten wir doch schon mal. Richtig, 2009/10, bevor ein gewisser Bernhard Heusler mit einem Trick - vorzeitige Bekanntgabe des Transfers von Gilles Yapi - Mannschaft und Führungsriege von YB destabilisierte und so die Meisterträume der Berner platzen liess. Elf Jahre und drei Meisterfeiern später ist Ähnliches nicht zu befürchten. Wer heute YB auseinandernehmen möchte, müsste schon die halbe Mannschaft aufkaufen, und das stemmen selbst die Chemiemultis nicht!
    1. Antwort von beat zehnder  (beat zehnder)
      Dieser ominösen 13 Punkte Vorsprung waren etwa in Runde 10, da Basel wiedermal schwach in die Saison gestartet ist. Schon bei Halbzeit waren es nur noch 7 Punkte und nach der 4:0 Klatsche im ersten Rückrundenspiel in Basel gar nur noch 4. Jetzt sind wir aber bei Runde 20 angelangt und ich denke, dies wird sich nicht mehr wiederholen.
    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Wehmütig sehnt man sich in Basel nach Heusler. Der hatte ein richtiges Basler Fussballherz und tat alles für den Fcb!
      Er war ein "Fussballäpräsident"! Zu der Zeit wusste die Öffentlichkeit auch ganz genau was Sache ist. Petkovic setzte von da an nicht mehr auf Yapi. Was ein Fehler war.
      Die Unsicherheit des Teams danach während der Spiele war förmlich spürbar im Stadion. War alles nur noch Krampf und über allem schwebte der Meistertitel...
      So kannst du nicht Meister werden!