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Duell mit formstarken Luganesi Servette: aus der Zwangspause ins Mammutprogramm

Die Genfer standen letztmals vor 5 Wochen im Einsatz. Dementsprechend steht ein Fragezeichen hinter dem Formstand.

Alain Geiger
Legende: Wenn das bloss nicht ins Auge geht Auf Alain Geigers Servette warten bis Weihnachten 8 Spiele in viereinhalb Wochen. Keystone

Lugano beansprucht zu Recht für sich, die Überraschungsmannschaft der aktuellen Saison zu sein. Der Saisonstart der Tessiner trägt bereits historische Züge:

  • Erstmals seit 19 Jahren sassen die Luganesi wieder einmal auf dem Leaderthron (bis YB mit dem 2:1-Sieg gegen Basel am Samstagabend wieder vorbeizog).
  • Seit mittlerweile 14 Spielen ist Lugano saisonübergreifend ungeschlagen.

Zudem verlor das Team von Trainer Maurizio Jacobacci letzte Saison gegen den heutigen Gegner Servette kein Spiel. Die Zeichen stehen also gut, dass der Höhenflug auch am Sonntag weitergeht.

Programm-Hinweis

Verfolgen Sie die Partie zwischen Servette und Lugano ab 15:50 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Doch was ist eigentlich mit Servette? Der letzte Einsatz der «Grenats» fand am 17. Oktober diesen Jahres statt und liegt gefühlt schon eine Ewigkeit zurück: Kurz bevor der Spielplan der Super League aufgrund der Corona-Pandemie so richtig durchgeschüttelt wurde, hatten sich Servette und YB im Stade de Genève torlos getrennt.

In Erinnerung blieben vor allem die 2 roten Karten und ein Meister, der trotz 26 Abschlüssen kein Tor zustande gebracht hatte.

Video
Aus dem Archiv: Servette knöpft Meister YB Punkte ab
Aus Sport-Clip vom 17.10.2020.
abspielen

Servette hielt zu diesem Zeitpunkt bei 4 Punkten aus 4 Spielen. Keine überragende Bilanz, aber: Die Calvinstädter hatten ein Startprogramm, das es in sich hatte. Erst der formstarke Aufsteiger Lausanne, dann der Reihe nach die 3 Topteams der vergangenen Saison, nämlich Basel, St. Gallen und eben YB.

Nach Verlustpunkten auf Europacup-Kurs

Eigentlich gar keine so schlechte Bilanz. Doch seither ist kein Spiel mehr dazugekommen. Das bedeutet einerseits, dass sich die Genfer nach Verlustpunkten gar auf Platz 3 einreihen könnten, just hinter dem heutigen Gegner Lugano.

Andererseits stellt sich aber die Frage, wie das Team von Alain Geiger – der wie diverse Spieler an Covid-19 erkrankt war – aus der 5-wöchigen Zwangspause ohne Ernstkampf kommt. Viel Anlaufzeit können sich die Genfer nicht leisten, denn nun steht ein Mammut-Programm mit 8 Spielen in den nächsten viereinhalb Wochen an.

SRF zwei, sportheute, 21.11.2020, 23:30 Uhr;

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