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Zusammenfassung St. Gallen – Luzern
Aus Sport-Clip vom 19.03.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 22 Sekunden.
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FCSG weiter «Team der Stunde» Vom 0:2 zum 3:2: St. Gallen dreht verrücktes Spiel gegen Luzern

Wenn ein Team den St. Gallern in dieser Rückrunde noch den Angstschweiss auf die Stirn treiben konnte, dann war dies der FC Luzern. Denn auch wenn die Innerschweizer derzeit auf dem Barrageplatz stehen, waren sie es in der Vergangenheit gewesen, die den Ostschweizern empfindliche Niederlagen zufügten.

St. Gallen zeigt Moral

Der FCSG war der ideale Gegner für den Cupfinal im letzten Mai und für den einzigen Sieg in der Hinrunde gewesen. Und prompt lagen die Gäste nach einem Doppelschlag kurz nach Anpfiff gegen die «Espen» bereits früh wieder auf Kurs. Doch dann folgte in der selben Halbzeit die St. Galler Reinkarnation – und wie.

Nur gerade drei Minuten waren seit dem 2. Luzerner Tor in Minute 6 vergangen, da erzielte Isaac Schmidt, der beim 0:1 seinen Gegenspieler hatte passieren lassen, im Doppelpass den Anschluss. Der agile Aussenverteidiger stand auch am Ursprung des 3. St. Galler Treffers in der 37. Minute: Sein Pass in die Tiefe liess Jérémy Guillemenot gekonnt passieren – der formstarke Kwadwo Duah erwischte Marius Müller anschliessend aus spitzem Winkel zwischen den Beinen.

Sein 11. Saisontreffer zum 3:2 sollte dem FCSG nach dem unerwarteten Erfolg in Zürich den nächsten Sieg bescheren. Vorher hatte Lukas Görtler (21.) ausgeglichen. Der St. Galler Captain reagierte im Gewühl am schnellsten.

Luzerner Traumstart

Auch wenn die Innerschweizer in der 2. Halbzeit wieder etwas mehr vom Spiel hatten, reichte ihnen ihr fulminantes Startfurioso mit zwei frühen Treffern nicht zu einem Punktgewinn:

  • 6. Minute: Filip Ugrinic setzt sich am linken Spielfeldrand durch. Seine Hereingabe passiert den St. Galler Strafraum unberührt und findet am 2. Pfosten Nikola Cumic, der nur noch seinen Fuss hinzuhalten braucht.
  • 9. Minute: Nach einem diagonalen Pass von Martin Frydek ist es Mohamed Dräger, der direkt ablegt. Seine Hereingabe kann Captain Marco Burch im Getümmel reaktionsschnell zum 2. Luzerner Treffer ablenken.
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Luzern schockt St. Gallen früh mit einem Doppelschlag
Aus Sport-Clip vom 19.03.2022.
abspielen. Laufzeit 59 Sekunden.

Es ist somit das erste Mal in der Super-League-Geschichte, dass die Ostschweizer einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg umwandeln. Die St. Galler Fan-Seele ist nach dem ersten Erfolg gegen Luzern seit über einem Jahr und dem fortlaufenden Höhenflug in der Rückrunde mit den Punkten 18-21 definitiv geläutert. Auf die Reinkarnation folgt die Katharsis.

So geht's weiter

Nach der Länderspielpause gastiert St. Gallen am 2. April in Sion. Luzern hat am Tag darauf ein Heimspiel gegen Lugano zu bestreiten.

SRF zwei, Super League – Highlights, 13.03.22, 19 Uhr;

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Selig  (RuediS)
    Ausserdem hat wohl kaum ein Trainer in einem Verein mit einem vergleichbaren Budget so viel erreicht wie Zeidler.. Und das ist vor allem (!) auf ihn zurückzuführen.. Also, Ball flach halten, Herr Epprecht!
  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    @Brander
    Da gebe ich Ihnen 100%ig recht mit Magnin! Aber Bitte vergleichen Sie nicht Breitenreiter mit Zeidler! „Breiti“ ist ein Gentleman gegenüber ihrem, wie unten von @Moeri zitiert, auch ein „Kasperli“! Aber eben, es gibt ja neben Zeidler noch 2 andere Trainer in der SL, die aus dem gleichen Holz geschnitzt sind! Leider....
    1. Antwort von Michael Brander  (M. Brander)
      Ach Herr Breitenreiter ist keinen Deut besser als die meisten anderen Trainer auch, jeder probiert halt das beste für sein Team rauszuholen. Einen Gentleman kann man ihn auch nicht nennen, nach der Niederlage gegen St. Gallen war er gar nicht Souverän, somit hat er sich auch viele Sympathien verspielt. Er wird Zürich sowieso nach der Saison verlassen, dann kann der FCZ ja den Magnin wieder holen.
  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    @Rothensteiner
    ... ich bin nur froh, dass mein Verein nicht einen „Zeidler“ an der Seitenlinie hat‘ Punkt!
    1. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      Magnin war nicht besser…
    2. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      Der Magnin-Kasperli war nicht besser…
    3. Antwort von Michael Brander  (M. Brander)
      Aus ihren vorherigen Kommentaren entnehme ich, dass Sie FCZ "Supporter" sind. Falls Sie Fan wären, würden Sie sich vielleicht an ihr Rumpelstilzchen Magnin zurück erinnern. Dagegen ist Herr Zeidler ganz in Ordnung, er lebt halt emotional mit und ist am Schluss in der Retrospektive der Ereignisse Sachlich und Souverän, ganz im Gegensatz zu Herrn Breitenreiter letzte Woche. Lassen Sie es gut sein, der FCZ wird verdient Meister und St. Gallen ist das Team der Rückrunde.
    4. Antwort von Michael Brander  (M. Brander)
      Aus ihren vorherigen Kommentaren entnehme ich, dass Sie FCZ "Supporter" sind. Falls Sie Fan wären, würden Sie sich vielleicht an ihr Rumpelstilzchen Magnin zurück erinnern. Dagegen ist Herr Zeidler ganz in Ordnung, er lebt halt emotional mit und ist am Schluss in der Retrospektive der Ereignisse Sachlich und Souverän, ganz im Gegensatz zu Herrn Breitenreiter letzte Woche. Lassen Sie es gut sein, der FCZ wird verdient Meister und St. Gallen ist das Team der Rückrunde.
    5. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Zeidler lebt den Fussball total. Ich denke, dass er ausserhalb des Stadions ein flotter Typ ist. Während des Spiels fliesst Strom durch seinen Körper. So etwas kann man nicht einfach abstellen. Er hat es geschafft, St. Gallen auf Knopfdruck wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Was nun noch fehlt ist die Konstanz. Etwas zwischen totalem Absturz und Himmelhochjauchzend, dann ist St. Gallen ein Topteam. Wer weiss, vielleicht reicht's noch auf Rang drei. Und der Cup ist ja auch noch.