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Zusammenfassung YB – FCZ
Aus Sport-Clip vom 19.03.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 29 Sekunden.
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YB hadert mit Schiedsrichter Nächster Schritt auf dem Meisterweg: FCZ kontert YB aus

Die Young Boys wussten: Wollten sie ihre Mini-Chance wahren, noch einmal in den Titelkampf einzugreifen, bedurfte es eines Heimsiegs über den FC Zürich. Dementsprechend schaltete der amtierende Meister nach knapp einer Stunde einen Gang höher – und wurde umgehend belohnt: Meschack Elia setzte sich im Luftduell gegen Fidan Aliti durch, Jordan Siebatcheu köpfelte zum 1:0 (62.) ein.

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Siebatcheu erzielt die vermeintliche YB-Führung
Aus Sport-Clip vom 19.03.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute.

Doch Fedayi San setzte dem Jubel ein abruptes Ende. Der Schiedsrichter taxierte Elias Einsteigen als gefährliches Spiel. Alles wieder auf null.

Und so wurden 12 Minuten später 31'000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Wankdorf Zeuge, wie abermals die Zürcher das Glück auf ihre Seite brachten. Sie sahen, wie der Erfolgsweg einmal mehr auf schnörkellosen Kontern gründete und Trainer André Breitenreiter den Sieg eingewechselt hatte:

  • 74. Minute: Ousmane Doumbia kommt in der eigenen Hälfte an den Ball. Mit einem Laserpass lanciert er «Joker» Blaz Kramer. Dieser lässt Cédric Zesiger einfach stehen und erwischt David von Ballmoos zwischen den Beinen.
  • 79. Minute: Wieder ist Doumbia Ausgangspunkt eines Konters. Er schickt den wirbligen, omnipräsenten Wilfried Gnonto. Dieser lässt die YB-Abwehr äusserst hüftsteif erscheinen. Nach seinem Zuspiel bleibt Kramer noch an Von Ballmoos hängen, der 9 Minuten zuvor eingewechselte Antonio Marchesano haut den Abpraller mit seinem 12. Saisontor aber in die Maschen.

Innert knapp 20 Minuten wurde für den Meister aus Bern also aus einer vermeintlichen 1:0-Führung ein 0:2-Rückstand. Die Young Boys reagierten weitgehend resigniert darauf. Erst Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielte Vincent Sierro noch den Ehrentreffer. Der FCZ hingegen fand nach der Niederlage gegen St. Gallen umgehend zum Siegen zurück. Wenngleich die Spielanteile auf Berner Seite grösser waren, wurden die Gäste mit schnellen Gegenstössen öfter gefährlich.

YB und die begrabenen Träume

So hätte Gnonto schon unmittelbar nach dem Seitenwechsel zur Zürcher Führung treffen können. Er scheiterte jedoch an Von Ballmoos. Das 18-jährige Supertalent wird es verkraften können, stand nach 90 Minuten schliesslich der erste Liga-Sieg des FCZ in Bern seit knapp 8 Jahren auf der Anzeigetafel.

YB hingegen muss die Titelträume nach 4 Spielen ohne Sieg wohl endgültig begraben. Der Rückstand auf die Spitze beträgt bereits 17 Punkte. Ebenfalls unschön für die Berner: Ihr Lazarett vergrössert sich um einen Spieler. Youngster Fabian Rieder verletzte sich bei einem Tackling am Knöchel. Zudem wird Sandro Lauper im nächsten Spiel gelbgesperrt fehlen.

So geht's weiter

Für beide Teams geht es nach der Nati-Pause mit prickelnden Aufgaben in der Liga weiter. Am Sonntag, dem 3. April, müssen die Young Boys nach Basel reisen. Schon einen Tag vorher empfängt der FC Zürich die Grasshoppers im Letzigrund (17:30). Das Zürcher Derby ist dann das SRF-Livespiel.

SRF info, sportlive, 19.3.22, 20:10 Uhr;

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72 Kommentare

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  • Kommentar von Peyman Khodadust  (Peyman)
    Die Kontroverse um das nicht gegebene YB-Tor ist imo fehl am Platz. Der Kung Fu Kick von Eliah mit der Sohle voran am Aliti's Kopf vorbei ist ganz klar gefährliches Spiel. Für einen Moment sitzt er ihm auf der Schulter wie auf einem Reitausflug, lol.
  • Kommentar von Miles St  (Rasenmäher)
    Wieso wird die Leistung des FCZ immer mit der vergangenen Leistung von YB & FCB verglichen? Zürich hat letzte saison um den Abstieg gekämpft. Zürich ist im Aufbau & tun dies sehr gut. Der Meistertitel war nie zu erwarten, viele siege europäisch ebenfalls nicht. Und trotzdem habe ich das Gefühl das wir alle erneut positiv überrascht werden.

    Falls dies so weitergeht ist zürich sehr bald der Titel Favorit.
  • Kommentar von Raphael Wolf  (Schnabeltier)
    FCZUFALL trifft es ganz gut. Mal sehen wie es aussieht, wenn sie auch mal europäisch Spielen. Und im Winter schon so viele Spiele haben wir in dieser gesamten Saison.
    1. Antwort von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
      Entnehme ich da Missgunst? Ziemlich weit weg von Fairplay nicht?
    2. Antwort von Peyman Khodadust  (Peyman)
      Man kann ja 1, 2, 3 mal vom Glück sprechen aber die Super League ist mit 36 Spielen in einer 10er Liga bekanntlich ein Marathon und kein Sprint. Googeln Sie mal "das Gesetz der grossen Zahlen" ;)
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Das Schnabeltierchen kann nur Polemik. Dann gebe ich gleich zurück. Der FC Bisel, stinkreich, spielt den grauenhaftesten Fussball der Liga. Kein Team, nur Ärger neben und auf dem Platz, mit Degen einen eingebildeten Schnudergoof an den Schalthebeln. Eigentlich müssten einem die Basel Fans leid tun, wenn da nur nicht solche Typen wie das lächerliche Schnabeltier wären. Übrigens, alle grossen Basler Erfolge kamen nur mit Zürchern an der Seitenlinie zustande ;-))