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Zusammenfassung FCZ – YB
Aus Sport-Clip vom 16.04.2022.
abspielen. Laufzeit 5 Minuten 31 Sekunden.
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FCZ feiert 2:1-Heimsieg Ceesay nimmt YB die letzten Meister-Chancen weg

Der FCZ ist wieder voll auf Meister-Kurs. Nachdem der Leader aus den letzten 4 Partien nur 4 Punkte geholt hatte, bewiesen die Zürcher im Topspiel gegen YB wieder einmal ihre Stärken. Zweimal zeigten sie ihr schnelles Umschaltspiel und legten bis in die 61. Minute mit 2:0 vor.

Der Torschütze hiess bei beiden Toren Assan Ceesay. Der FCZ-Topskorer kam damit gleichzeitig wie sein Klub wieder voll auf Touren, in den vergangenen 5 Partien hatte er nicht mehr getroffen. Am Samstag kamen die Treffer Nummer 15 und 16 dazu:

  • 33. Minute: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielt Antonio Marchesano zielgenau in die Schnittstelle auf Ceesay, der netzt mit dem linken Fuss gekonnt zum 1:0 ein.
  • 61. Minute: Der FCZ schaltet erneut blitzschnell um und kontert YB aus. Aiyegun Tosin erreicht mit einem Querpass im Sechzehner Ceesay, der erhöht eiskalt.

Dabei waren die Berner eigentlich besser ins Spiel gestartet. Zu Beginn ging vom Noch-Meister viel mehr Druck aus, der FCZ dagegen präsentierte sich erschreckend passiv. YB konnte sich trotz der Überlegenheit und gleich 7 Eckbällen in den ersten 13 Minuten lange keine guten Chancen erspielen.

Nach rund einer halben Stunde fanden dann auch die Zürcher besser ins Spiel – und erkämpften sich dank gewohnter Effizienz den Vorsprung. Für die Gäste wurde etwa Mohamed Camara zweimal (43./67.) gefährlich, doch ein Treffer zeichnete sich nicht ab.

Erst mit dem ersten schnellen, schnörkellosen YB-Angriff und einer Passstafette gelang doch der Anschlusstreffer: Liga-Topskorer Jordan Siebatcheu (insgesamt 19 Tore) verkürzte in der 73. Minute.

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Siebatcheu nach schöner YB-Ballstafette mit dem Anschlusstor
Aus Sport-Clip vom 16.04.2022.
abspielen. Laufzeit 45 Sekunden.

Insgesamt blieben die Berner aber zu ungefährlich und waren zu mehr als diesem 1:2 nicht mehr fähig. Damit liegen sie 6 Runden vor Schluss 19 Punkte hinter dem Leader FCZ und können ihn auch rechnerisch nicht mehr einholen.

Nach 4 YB-Meistertiteln in Folge reisst die Serie also definitiv. Unter dem neuen Coach Matteo Vanetta blieb man auch im 5. Spiel sieglos, insgesamt hält diese Baisse bereits seit 7 Partien an. Der FC Lugano sitzt dem Klub zudem im Nacken: Würden die Tessiner am Montag in Lausanne gewinnen, fällt YB auf den 4. Rang zurück, der nicht zur Europacup-Teilnahme berechtigt.

So geht's weiter

Am kommenden Samstag bestreitet der FCZ erneut ein Heimspiel, dann wird der FC Sion im Letzigrund gastieren (ab 17:30 Uhr live bei SRF). Die Young Boys empfangen am selben Abend die Servettiens.

SRF zwei, sportlive, 16.4.2022, 17:10 Uhr;

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91 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Wenger  (Berner, durch und durch)
    Herr Aeppli, leider kann ich unter dem Artikel nicht mehr antworten. Dass ein kleineres Stadion einen tieferen Zuschauerschnitt bringt ist irgendwie klar (Stadion Neufeld). Interessant aber, dass selbst in den Spielzeiten VOR dem Stadionbau der Provinzklub YB mehr Leute ins Stadion lockte als der FCZ (so z.B. 2001/02, 2002/03 ...). Das neue Stadion steht nun auch schon 17 Jahre. Ich bleibe bei meinen Zahlen so bei +/- 20 Jahren. Was früher war ist heute leider irrelevant...
  • Kommentar von Kevin Müller  (dezentral)
    Gratuliere FCZ zum Meisteritel. Gruss von einem Hopper, der sich eine ähnlich leidenschaftliche und lokal verankerte Clubführung wünscht.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      ...und ich hätte mir für GC einen Schweizer Investor gewünscht. Jemand, der den Rekordmeister mit Herz und Hirn führt. So wie es Andi Rihs für YB war. Ein starkes GC ist auch gut für "meinen" FCZ. Darum drücke ich GC die Daumen, damit das alles irgendwie doch noch gut kommt.
    2. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Kevin Müller: danke, ganz bei Ihnen; eigentlich wohnen zwei Seelen ach in meiner Brust (an Ostern ist es wohl erlaubt, Goethe zu zitieren?), aber was da bei GC läuft: "ich chume nöd druus" und kann eigentlich nur Contini ohne Stolperer erwähnen: aber: wie bei @Gebauer: die Hoffnung stirbt zuletzt! (Vielleicht Fusion mit Winterthur;) )
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Nun ist es definitiv, YB ist als Meister entthront. Niemand beim YB Staff scheint zu wissen warum man so tief in der Krise steckt. Dass nach wie vor viel Qualität da ist, hat man gestern erahnen können. YB macht auch wenige Fehler, wenn sie welche machen, sind sie aber katastrophal. Was Camara gestern ablieferte war unglaublich schlecht. Wohl auch eine Folge der fehlenden Spielpraxis. Und Spycher? Ist der überhaupt noch an Bord? Ich gehe davon aus, dass er YB ende Saison verlassen wird.
    1. Antwort von Roland Schneider  (looser)
      Eine gewisse Ratlosigkeit scheint tatsächlich da zu sein, das interpretiere ich auch so. Ob Spycher YB verlassen wird, wage ich zu bezweifeln. Logisch wäre es nach dieser total verpatzten Saison 21/22 die zu einem grossen Teil dem Versagen des Sportchefs zuzuschreiben ist. Aber die Logik ist im Fussball nicht immer an erster Stelle. Lassen wir uns überraschen…