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FCZ-Präsident zuversichtlich Canepa plant auch nächste Saison mit Trainer Breitenreiter

FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist überzeugt, dass André Breitenreiter dem Klub erhalten bleiben wird.

Canepa umarmt Breitenreiter nach dem Match in Basel
Legende: Entpuppte sich für den FCZ als Glücksgriff Meistercoach André Breitenreiter. Freshfocus

Wenn der FCZ in der kommenden Saison den «nächsten Schritt» machen will, plant Präsident Ancillo Canepa auch mit Trainer André Breitenreiter. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA äusserte sich Canepa hinsichtlich eines Verbleibs des Deutschen zuversichtlich: «Ihm gefällt es hier, und für ihn ist die Aussicht auf den Europacup auch sehr motivierend. Zudem spürt er, wie sehr ihn die Mannschaft schätzt.»

Breitenreiter hat beim FCZ noch einen Vertrag bis 2023, an Angeboten aus der Bundesliga dürfte es im Sommer nach dem Meisterstück des 48-Jährigen aber nicht mangeln.

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Am Sonntag: So feierten die FCZ-Spieler auf dem Volkshaus-Balkon
Aus Sport-Clip vom 01.05.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 31 Sekunden.

Schwierige Kaderplanung

Die Aussicht auf die Champions League dürfte Canepa auch bei allfälligen Verhandlungen mit abwanderungswilligen Spielern behilflich sein. «Wir haben Ideen, wie wir das Kader erweitern und ergänzen können. Wir sind aber auch darauf gefasst, dass es den einen oder anderen Abgang geben wird», so Canepa einen Tag nach dem Gewinn der Meisterschaft über die Kaderplanung für die kommende Saison.

Der Weg in den europäischen Wettbewerb ist aber ein langer. Nach dem Ausschluss der russischen Klubs steht der FCZ schon in der 2. Qualifikationsrunde und muss damit im schlechtesten Fall nur noch eine Runde überstehen um mindestens die Gruppenphase der Conference League zu erreichen.

So wie ich die Mannschaft und den Trainer kenne, wollen sie schon gerne in der Champions League anklopfen, wenn es irgendwie geht.
Autor: Ancillo Canepa FCZ-Präsident

Insgesamt drei Runden müsste der FC Zürich überstehen, um am Konzert der ganz Grossen mitspielen zu können. «So wie ich die Mannschaft und den Trainer kenne, wollen sie schon gerne in der Champions League anklopfen, wenn es irgendwie geht.»

Video
Auf Spurensuche beim FCZ-Meistertrainer André Breitenreiter
Aus Sport-Clip vom 01.05.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 47 Sekunden.

SRF zwei, sportlive, 01.05.2022, 16:00 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Natürlich wünsche ich mir für den FCZ, dass er die Champions League erreicht. Da ist es von Vorteil, wenn man erst in der zweiten Qualirunde einsteigen muss. Allerdings finde ich es ethisch bededenklich, dass russische Sportler und Clubs mittlerweile fast überall ausgeschlossen werden. Machtkämpfe einer wirtschaftlich-politischen Elite in West und Ost führen zu Kriegen, aber das Volk oder die Sportler sind nicht die Kriegstreiber, viele russische Athleten äussern sich öffentlich gegen den Krieg.
  • Kommentar von Hans Müller  (Was ist Sache)
    Sobald die Bundesliga anklopft ist er nicht mer zu halten.
    1. Antwort von Gianluca Reutimann  (G.Reutimann)
      Die Bundesliga hat schon in der Winterpause angeklopft und er ist geblieben.
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Aus ihrem Kommentar lese ich, dass sie sich das wünschen. Sollte er gehen, wünsche ich ihm trotzdem viel Erfolg. Bleibt er, folgt der schwierigere Teil der Arbeit. Erfolg bestätigen und gleichzeitig eine möglichst erfolgreiche EC Kampagne abliefern. Seoane hat gezeigt, dass es Sinn macht den nächsten Schritt sorgfälltig und mit Bedacht zu wählen.
    3. Antwort von Sepp Ernst  (Sepp1894)
      Ich gebe Ihnen Recht @Gebauer dass Seoane gezeigt hat, dass es sinnvoll ist den nächsten Schritt sorgfältig zu wählen. Bei Breitenreiter jedoch ist bereits Bundesliga Erfahrung vorhanden. Als ehemaliger BuLi Trainer möchte man wohl eher wieder zurück als in der Schweiz zu bleiben. Für den FCZ gilt zu hoffen das er bleibt für den Rest der Schweizer Liga wohl eher das er geht. Bin gespannt auf jeden Fall gespannt auf die nächste Saison, ob mit oder ohne Breitenreiter.
  • Kommentar von Domi Torres  (DT9)
    Ich bin gespannt auf die Europa-Kampagne des FC Zürich. Gemäss Kommentaren aus der Zürcher-Sektion hätte YB diese Saison in der CL das Achtelfinal erreichen müssen. Dann setzen wir doch die Messlatte ähnlich hoch an. Alles ausser CL-Gruppenphase ist eine Enttäuschung.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Das war ich. Noch immer bin ich überzeugt, dass man mit mutigem Fussball eine Chance auf den 2. Rang hatte. Atalanta, Villarreal und ManU waren damals in Unterform. Beim FCZ muss man abwarten wie sich die Situation entwickelt. Bleibt Breitenreiter? Welche Spieler gehen/kommen? Und dann ist da noch das Geld. YB hat diese Saison 75 Millionen, Basel 50 und der FCZ nur 20 Einnahmen. Dazu kommt die Last des Stadions, dass der FCZ für einen Wucherpreis bei der Stadt mieten muss. Wir werden sehen...
    2. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Um ein 1/8 Finale zu erreichen muss die Leistung aussergewöhnlich sein und auch der Kader ein paar aussergewöhnliche Spieler haben. Beim FCZ sehe ich diese Spieler bis auf 2 oder 3 nicht.
      Schon eine CL Quali wäre für den FCZ ein Husarenstück und noch höher als die Meisterschaft einzuschätzen.
      @Gebauer, Spanische oder Englische Teams, auch in Unterform schwer zu knacken, weil sie diese Sonderklasse an Spieler haben, die den Schweizer Clubs leider abgehen.
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Gisler: Für einmal bin ich ganz bei ihnen.