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Magnin: «Die Liga hätte uns entgegenkommen müssen»
Aus Sport-Clip vom 18.07.2020.
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Harsche Kritik an der Liga «Unbegreiflich» – Magnin erbost über Spielansetzung

Der FCZ musste nach der Quarantäne-Pause sofort gegen den Meister ran. Trainer Ludovic Magnin goutiert das nicht.

Direkt aus der Quarantäne aufs Spielfeld – das gab es, zumindest in der hiesigen Fussballgeschichte, wohl noch nie. «Ich habe recherchiert, ob es jemals so einen Fall gab, ich hatte ja genügend Zeit», schmunzelt FCZ-Trainer Ludovic Magnin.

Kritik an der SFL

Zum Lachen ist es dem 41-Jährigen eigentlich nicht. «Ich bin mit folgenden Werten erzogen worden: Wo man etwas gibt, bekommt man auch etwas zurück. Wir haben der Liga geholfen, indem wir (mit der U21, Anm. d. Red.) gegen Basel angetreten sind. Dafür hätte man uns erlauben müssen, am Sonntag und nicht schon am Samstag zu spielen. Es ist für mich unbegreiflich, dass wir heute spielen müssen», hält Magnin nicht mit Kritik zurück.

Wir waren zuhause. Das Verletzungsrisiko ist deshalb sehr hoch.

«Es war kein Lockdown, wo wir draussen etwas machen, uns bewegen konnten. Wir waren zuhause. Das Verletzungsrisiko ist deshalb sehr hoch», erläutert der Romand die Umstände. Er sei aber stolz, dass seine Mannschaft die aktuelle Situation akzeptiert und ist – auch für die folgenden Spiele – überzeugt: «Meine Spieler werden fighten bis zum Umfallen.»

Gegen YB war dem FCZ die mangelnde Vorbereitung dann doch anzumerken. Am Ende resultierte gegen den Meister ein diskussionsloses 0:5.

FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu hatte sich vor knapp zwei Wochen mit dem Coronavirus infiziert. Daraufhin wurde das ganze Team inklusive Staff getestet, bei 9 weiteren Personen war das Resultat positiv.

Transparenz als oberstes Gebot

«Wir haben entschieden, alle zu testen. Die Transparenz gegenüber unseren Familien und unserem Umfeld war uns sehr wichtig. Ich bin stolz, dass wir das gemacht und in Kauf genommen haben, dass wir für einige Spiele Schwierigkeiten haben werden», so Magnin.

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Kryeziu: «Wenn die Liga schon nicht auf unsere Gesundheit schaut, versuchen wir's halt selbst»
Aus Sport-Clip vom 18.07.2020.
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SRF zwei, Super League - Goool, 16.07.2020, 22:30 Uhr;

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Laurent Frick  (LFR)
    @uvk: Fussball wird normalerweise von zwei Mannschaften gespielt,die sich von den Spielkonditionen her auf Augenhöhe begegnen.Der SFV hat sich bewusst gegen eine Annäherung entschieden.Und dies, nachdem der FCZ seine U21 nach Basel schickt,um die Meisterschaft nicht zu gefährden.Das ist schlechter Stil, eine Frechheit.Es wird mir niemand erzählen,dass die Verschiebung auf Sonntag nicht möglich gewesen wäre.Übrigens hat YB als einzige Equipe 5 Tage Pause bis zum nächsten Spiel... Bern halt!
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Yb hat nur wegen den Spielverschiebungen von Xamax 5 Tage frei. Die Spiele wurden neu angesetzt. Da kann Yb doch nichts dafür!
  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Wenn die Spieler und Staff des FCZ es nicht achaffen, coronafrei zu bleiben, dann sind sie selber schuld. Wenn alle schon vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs sich konsequent geschützt hätten und sich regelmässigen Tests unterzogen hätten, wären nicht 9 FCZler infiziert.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Lesen sie das Interview mit Canepa im Blick. Ich bin mir sicher, dass es auch in anderen Clubs Corona Fälle gibt. Da sich niemand testen lässt, wird man es nie wissen.
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Cher Msr. Maging: wer schon vor dem Spiel nach Ausreden sucht, hat fast immer schlechte Karten. Das sollten gerade Sie, welcher dereinst einer der besten Schweizer Spieler war, nun wirklich wissen.... ;-))
    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Warum diese Flut von Dislikes??? Francis Waeber hat doch wirklich recht! Fussball wird gemacht von normalerweise 22 Spielern, nicht von Ausreden.