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Hauptaktionäre entscheiden Stephan Rietiker neuer GC-Präsident

Der 62-jährige Mediziner und Unternehmer folgt auf den zurückgetretenen Stephan Anliker.

Rietiker nimmt das Amt zunächst im Mandatsverhältnis wahr. An einer ausserordentlichen GV im April soll er formell gewählt werden.

Priorität Ligaerhalt

«Der erste Fokus ist der Ligaerhalt. Alles ist diesem Ziel unterzuordnen», sagte Rietiker anlässlich seiner Vorstellung in Zürich. Der Zürcher Oberländer will sich am Donnerstag mit Trainer Tomislav Stipic sowie der operativen Führung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern treffen.

«Ich will die Leute kennenlernen und sie motivieren», so Rietiker weiter. Er werde «nicht alles auf den Kopf stellen». Erst werde er die Situation sauber analysieren.

Legende: Video «Alles muss dem Ligaerhalt untergeordnet werden» abspielen. Laufzeit 01:42 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.03.2019.

Der 62-Jährige räumte ein, kein Fussball-Experte zu sein. «Aber als Zürcher und Donnerstags-Club-Mitglied (GC-Gönnervereinigung, Red.) bin ich hoch interessiert an GC und dem Klub emotional verbunden.»

Erfahrung im Krisenmanagement

Nach dem Medizinstudium an der Universität Zürich arbeitete Rietiker in verschiedenen Unternehmen im Bereich Healthcare in der Schweiz und in den USA. Dabei habe er in mehreren Unternehmen Krisen wie aktuell bei GC erlebt und sei «durch einige Stahlbäder gegangen», sagte der 62-Jährige.

Mehr Dialog mit den Fans

Rietiker versprach zudem, auf die Fans zuzugehen. «Die Fans sind unser Rückgrat. Ich werde den Dialog suchen, mehr als einmal. In der Vergangenheit fehlte wohl etwas die Nachhaltigkeit beim Dialog.» Gleichzeitig stellte er klar, dass er gegenüber Gewalt eine Nulltoleranz vertrete.

Legende: Video «Werde rasch auf die Fans zugehen.» abspielen. Laufzeit 00:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.03.2019.

Rietikers Vorgänger Stephan Anliker hatte am Montag seinen Rückzug als Verwaltungsratspräsident bekannt gegeben. Seinen Aktienanteil von 47 Prozent behält er aber. Weitere 47 Prozent hält Peter Stüber.

Sendebezug: Radio SRF 1, 27.3.19, 09:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Wird jetzt alles gut? Kaum, die Pfeiffen auf dem Feld sind immer noch die gleichen. Und die Fandeppen ebenso.
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  • Kommentar von Othmar Eberhard  (Othmar Eberhard)
    Der Präsident muss auch nicht alles über Fussball wissen. Vor allem muss er die richtigen Leute mit ins Boot nehmen. Einen Sportchef, der was versteht. Seit Jahren tümpelt man hinten herum. Ohne den Konkurs von Xamax, wäre man schon längst abgestiegen. Dauernd wird herumgewurstelt. Wenn man die jeweilige Kaderplanung der letzten Jahre ansieht, wage ich den Sachverstand der zuständigen Leute zu bezweifeln. Die Hälfte des jetzigen Kaders ist nicht Super League tauglich. Kann nur besser werden.
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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Genau das habe ich erwartet und befürchtet. Ein Bürogummi mit "Gravättli", der weder vom richtigen Leben, noch vom Fussball eine Ahnung hat. Damit ist das Schicksal des GC besiegelt. Herzblut, Leidenschaft und Fussballsachverstand hätten vielleicht noch etwas bewirken können, ein solch farbloser Typ aber ganz sicher nicht.
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    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      klar wäre es wünschenswert wenn irgend eine gc-integrations-figur aus goldenen zeiten zum multimillionär aufgestiegen wäre, und diesen posten nun übernehmen würde. wichtig aber ist doch, dass dieses schwierige unterfangen überhaupt jemand anpackt. wirklich viel ahnung vom fussball muss der sportchef mitbringen. gigi oeri war damals auch nicht der fussball-gott. mit dem richtigen umfeld kann es klappen.
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