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Sforza: «Wir wollen immer gewinnen»
Aus Sport-Clip vom 01.03.2021.
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Jetzt spricht der FCB-Trainer Sforza: «Für mich ist das keine Krise»

Enttäuschende Leistungen, wütende Fans und interne Querelen: Beim FC Basel brodelt's. Trainer Ciriaco Sforza bleibt positiv.

Beim FC Basel hängt der Haussegen schief. Am Montagmittag ertönt der jüngste Paukenschlag: Valentin Stocker wird beurlaubt und des Captainamts enthoben. «Valentin soll in die Ferien und den Kopf lüften», sagte Trainer Ciriaco Sforza im Interview mit SRF.

Die Gründe für den drastischen Kader-Eingriff bleiben unbekannt. Gemunkelt wird, dass sich Stocker intern negativ gegenüber Sforza geäussert hat. Schon nach dem blamablen Cup-Ausscheiden gegen Winterthur (2:6) hatte er kritische Worte gefunden.

Die Fans goutierten die Degradierung Stockers derweil nicht. Am Montagabend haben über 1000 Basel-Anhänger friedlich auf dem Barfüsserplatz demonstriert. Sie wollten ein Zeichen gegen die Klub-Führung setzen.

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FCB-Fans demonstrieren auf dem «Barfi»
Aus Sport-Clip vom 01.03.2021.
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Es gibt sicher noch Dinge besser zu machen, aber wir sind auf einem guten Weg.
Autor: Ciriaco Sforza

Statt Stocker wird künftig Pajtim Kasami die Binde tragen. «Er hat Persönlichkeit, das hat er schon bewiesen. Er hat in den letzten Monaten wertvolle Tore geschossen. Doch er kann noch mehr und ich möchte ihn dorthin führen.»

Sforzas Entscheidung, Kasami zu befördern, wirft Fragen auf, zumal Fabian Frei in dieser Saison zum Vize-Captain ernannt wurde. «Fabian muss Ruhe haben», so die Erklärung des Trainers. «Dann kann er seine besten Leistungen bringen.»

Lob für Präsident Burgener

Dass die Mannschaft seit 5 Spielen sieglos ist, beunruhigt Sforza nicht. «Wir sind nicht auf dem gewünschten Level. Eine gewisse Enttäuschung ist sicher da, aber für mich ist das keine Krise.» Er werde weiterhin positiv denken. Als «gut» bezeichnet er seine ersten 6 Monate als FCB-Übungsleiter. «Es gibt sicher noch Dinge besser zu machen, aber wir sind auf einem guten Weg.»

Auch seinem Präsidenten, Bernhard Burgener, stellt Sforza ein positives Zeugnis aus: «Ich bin sehr stolz auf ihn, weil er nicht zu schnell handelt, sondern sehr klar überlegt, was das Beste ist. Er analysiert gut und bewahrt Ruhe.»

Am Mittwoch steht für den FC Basel der Klassiker gegen die Berner Young Boys auf dem Programm. Auf SRF zwei und in der Sport App können Sie das Duell ab 20:10 Uhr live verfolgen.

SRF zwei, sportheute, 27.02.21, 22:30 Uhr;

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69 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Tschopp  (elmac)
    Pefekter Zeitpunkt! 15 Verletzte und jetzt vor dem YB-Spiel den Captain rausschmeissen, viel Unruhe reinbringen und eine vorzügliche Schlammschlacht in den Medien ausfechten. Wir freuen uns schon auf die nächste Posse beim ehemaligen Vorzeigeverein...
  • Kommentar von Luis Seitz  (Luigi02)
    Danke an alle Kommentarschreiber. Euer gejammer ist höchst amüsant und allerbestes Comedy.
    Ich zwar kein Baselfan, aber sie sind auf Rang 2, und auch wenn sie nur 10 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz haben, glaube ich kaum, dass sie sich von 8 Mannschaften überholen lassen.
  • Kommentar von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
    Alle die sich jetzt enervieren über das Mittelmass, sollten sich klar machen, dass der FCB aktuell ein mittelmässiges Team ist. In jeder Beziehung. Da kann man keine "Wunder" erwarten. Schon gar nicht, kann man den Trainer dafür verantwortlich machen.