- Keine 24 Stunden nach dem Spektakel-Sieg gegen den FCZ gibt der FC Basel die Trennung von Ludovic Magnin bekannt.
- Noch am gleichen Tag verkünden die «Bebbi» die Nachfolge: Stephan Lichtsteiner übernimmt.
- Der Meister belegt in der Super League nur Rang 4 und liegt 10 Punkte hinter Leader Thun zurück.
Der FC Basel hat einen Tag nach dem 4:3-Sieg im Klassiker beim FC Zürich die Reissleine gezogen. Trainer Ludovic Magnin, erst seit Sommer 2025 im Amt, muss seinen Posten «aufgrund von mangelnder sportlicher Entwicklung» räumen. So steht es in einem Communiqué auf der Klub-Website des FCB.
Am Abend verkündeten die Basler, wer Magnin beerben wird: Stephan Lichtsteiner. Der 42-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis Sommer 2029.
Sportdirektor Daniel Stucki lässt sich über die Trennung von Magnin wie folgt zitieren: «Die ersten drei Spiele im neuen Jahr, darunter das Unentschieden zuhause gegen den FC Sion, sowie vor allem der ungenügende Auftritt auswärts in Salzburg, entsprachen nicht den Erwartungen der sportlichen Leitung.» Die erhoffte Trendwende sei trotz einer guten Vorbereitung ausgeblieben.
Wegweisende Partien in den nächsten Tagen
Am Donnerstag kämpft der FCB zuhause gegen Viktoria Pilsen um den Einzug in die K.o.-Phase in der Europa League. Ein Sieg ist dabei Pflicht. Am Sonntag steht das Heimspiel in der Super League gegen Spitzenreiter Thun an. Der Meister belegt in der Meisterschaft 10 Punkte hinter den Berner Oberländern nur Rang 4.
In der Europa League wird Basel wieder auf Xherdan Shaqiri, seinen mit Abstand wichtigsten Einzelspieler, zurückgreifen können. Gegen Thun allerdings nicht – dann fehlt die Nummer 10 aufgrund einer Gelbsperre. Im Schweizer Cup steht der FCB im Viertelfinal. Dort steigt am 4. Februar das Duell mit St. Gallen (live bei SRF).