- Beim 2. Abfahrtstraining vor dem Weltcup-Finale in Lillehammer (NOR) ist Alexis Monney als Dritter der schnellste Schweizer.
- Nur Nils Allègre (FRA) und Vincent Kriechmayr (AUT) brauchen für ihre 2. Übungsfahrt weniger Zeit als Monney.
- Die schnellste Schweizerin ist Corinne Suter (10.), die anderen 3 Schweizerinnen fahren die langsamsten Zeiten des 2. Trainings.
7 Schweizer werden bei der Abfahrt beim Weltcup-Finale in Kvitfjell (NOR) an den Start gehen. Beim 2. Training haben sie sich – wie am Donnerstag – noch nicht verausgabt: Einzig Alexis Monney nahm zum Ende nicht viel raus und fuhr eine schnelle 2. Trainingszeit. Der zweifache Podestfahrer in diesem Winter (2. in Garmisch und Livigno) absolvierte seine Fahrt 0,34 Sekunden langsamer als der Trainingsschnellste, Nils Allègre (FRA).
Stefan Rogentin war bis zum untersten Abschnitt ebenfalls schnell unterwegs, nahm aber dann noch Tempo raus. Von seiner Sekunde Rückstand auf Allègre verlor er 0,96 auf dem letzten Streckenabschnitt.
Schweizer nehmen es zum Schluss gemütlich
Rogentin ist beileibe nicht der einzige Schweizer, der es unten gemächlich anging. Die anderen 5 Schweizer gehörten allesamt zu den langsamsten 7 Fahrern. Gleich 3 von ihnen fuhren im Schlussabschnitt mehr als eine Sekunde langsamer als Allègre. Franjo von Allmens Zeit nach dem zweitletzten Abschnitt war die zweitschnellste, danach drosselte der dreifache Olympiasieger das Tempo stark.
Suter unter den schnellsten 10
Malorie Blanc, Jasmine Flury und Janine Schmitt waren die drei Fahrerinnen, die das 2. Training am langsamsten absolvierten. Alle brauchten für die Übungsfahrt über 2 Sekunden mehr als die Trainingsschnellste Marte Monsen (NOR). Die 4. Schweizerin, die an den Start gegangen war, Corinne Suter, fuhr die zehntschnellste Zeit des Trainings und damit 0,81 Sekunden langsamer als Monsen.
Emma Aicher (GER), die noch Chancen auf die kleine Abfahrtskugel (28 Punkte hinter Laura Pirovano) und den Gesamtweltcupsieg (140 Punkte Rückstand auf Mikaela Shiffrin) hat, zeigte eine verhaltene 2. Trainingsfahrt – 17 Fahrerinnen waren schneller als die Deutsche. Aichers Chancen auf die grosse Kristallkugel stiegen während des Trainings, denn Shiffrin gab ihren Verzicht auf einen Abfahrtsstart bekannt. Derweil wird Aicher beim Weltcup-Finale in allen 4 Disziplinen an den Start gehen.