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Legende: Video Die Aufarbeitung des Pyro-Skandals abspielen. Laufzeit 05:31 Minuten.
Aus sportaktuell vom 18.03.2019.
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Langfristiger Dialog als Ziel Nach dem Skandalspiel ist wieder Aufbauarbeit gefragt

Sozialpsychologe Carlo Fabian hat im «sportaktuell» Stellung bezogen zum tiefen Graben zwischen GC und seinen Fans.

Auch 2 Tage nach dem abgebrochenen Spiel im Tourbillon zwischen dem FC Sion und GC aufgrund abgefackeltem Feuerwerk in der Gäste-Kurve kochen die Emotionen noch. So genannt moderate Fans distanzieren sich sehr wohl von den unrühmlichen Vorkommnissen, jedoch äussern auch sie ihren Unmut.

Ein Fanklub-Verantwortlicher etwa platziert bei der GC-Führung den Eindruck, dass sich viele unverstanden fühlen würden. Man werde nie einbezogen, nie angehört und es gebe auch keine gemeinsamen Anlässe. CEO Manuel Huber dazu: «Der Ligaerhalt kann nur zusammen geschafft werden. Also müssen und wollen wir einen Austausch fördern.»

Polizei im Stadion: «Nur situativ und kurzfristig»

Vor über einem Jahr lancierte GC zusammen mit dem FCZ, mit Ligavertretern und Fanarbeitern schon mal einen «Runden Tisch» zu dieser Problematik. Die Diskussionsrunde Ende 2017 wurde von Sozialpsychologe Carlo Fabian geleitet. Im «sportaktuell» sprach er über die Ideen.

  • Wie lassen sich solche wüsten Szenen in Zukunft vorbeugen?
    «Als langfristige Perspektive kann nur ein Dialog mit Einbezug aller Akteure helfen.»
  • Wie sehr sind nach den jüngsten Vorfällen die Fronten verhärtet?
    «Wir haben sicherlich wieder ein Schritt zurück gemacht. Es braucht wieder eine neue Aufbauarbeit.»
  • Könnten Polizeieinsätze im Stadion das Problem lösen?
    «Situativ und kurzfristig könnte das eine Lösung sein. Will man aber ein friedliches Fussballfest mit Emotionen erleben, sind permanente Polizeieinsätze im Stadion nicht die richtige Lösung.»

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 18.03.2019 22:30 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Das Ganze nimmt ja irrationale Züge an. Jedem Edelfan einen Sozialarbeiter zur Seite stellen? Überhaupt leiden diese Oberfans an gewaltiger Selbstüberschätzung. Die sind höchstens eine brüllende Staffage, denn die Tore werden auf dem Rasen geschossen und nicht auf den Rängen.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Das sind eben "keine Fans" sondern "Chaoten mit einem Zerrstörungsgen", welche ihre "eigene Lebensfrust" am Fussball sport auslassen!
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  • Kommentar von Beat R. von Wartburg (Beat R. von Wartburg)
    Das Übel muss an der Wurzel angepackt werden: Hooligans, Schläger, Randalierer und andere Kriminelle sollten aus den Stadien verbannt werden. Das wäre der erste Schritt in Richtung angewandte Sozialpsychologie. Dann hätten Spieler, Zuschauer und Fans jeglichen Alters wieder Freude und Spass am Fussball.
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