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Leader gewinnt 2:1 Thun schlägt auch Luzern und feiert den 10. Sieg in Folge

Die Partie zwischen Thun und Luzern war das Direktduell der beiden formstärksten Teams der Liga – auch wenn die Tabellensituation das auf den ersten Blick nicht bestätigte. Doch während der Leader aus Thun mit 9 Siegen in Serie in das Spiel kam, hatte auch Luzern mit zuletzt 3 Siegen mit je 4 geschossenen Toren überzeugt.

Die Innerschweizer nahmen ihre gute Form dann auch in die Stockhorn Arena mit und zeigten in den Startminuten keinen Respekt vor den Berner Oberländern. Adrian Bajrami verpasste nach wenigen Minuten mit einem Ablenker den frühen Führungstreffer. Von Thun, das abgesehen von dieser Chance souverän verteidigte, kam offensiv kaum etwas.

Doppelschlag für Thun

Bis zur 24. Minute. Dann brachten sich die Luzerner bei einem eigenen Einwurf in Nähe des Strafraums gleich selbst in Bedrängnis. Valmir Matoshi kam an den Ball, spielte diesen flach in den Strafraum und sah dann, wie Kastriot Imeri humorlos zum 1:0 einschoss. Mit der ersten Chance sorgte der 25-jährige YB-Leihspieler direkt für den ersten Treffer der Partie.

Hatte die Luzerner Verteidigung beim ersten Gegentreffer noch vor allem zugeschaut, hatte sie beim zweiten Gegentor in der 29. Minute eine Hauptrolle inne. Taisei Abe hatte den Ball im Mittelfeld eigentlich erobert, spielte dann aber einen kapitalen Fehlpass direkt in die Füsse von Elmin Rastoder. Der Stürmer zog allein auf Pascal Loretz los und überlupfte den Luzerner Keeper zum 2:0.

Luzern wird besser

Nach dem Doppelschlag brauchte das Team von Mario Frick einige Minuten, um sich zu erholen. Erst vor der Pause wurden die Gäste wieder gefährlich. Oscar Kabwit verwertete in der 44. Minute eine scharfe Hereingabe zum 1:2-Anschlusstreffer. Für den 20-Jährigen war es bereits der 5. Treffer in den letzten 4 Partien.

Den Mut des Anschlusstreffers nahmen die Gäste in die 2. Halbzeit mit. Doch auch mit zunehmendem Druck wollte der Ausgleich nicht gelingen. Die besten Chancen vergab Matteo Di Giusto. In der 55. Minute scheiterte der Offensivspieler mit seinem Abschluss an Niklas Steffen, in der 80. Minute flog sein Schlenzer an die Latte.

Dies blieb der letzte Aufreger der Partie. So gewann Thun auch das dritte Direktduell der Saison mit dem FCL, feierte den 10. Sieg in Folge und machte den nächsten Schritt in Richtung Meistertitel. Luzern hingegen verpasste es, Druck auf die Top 6 auszuüben.

So geht's weiter

Die nächste Super-League-Runde lässt nicht lange auf sich warten, bereits von Dienstag bis Donnerstag wird wieder gespielt. Thun empfängt am Donnerstag den FC St. Gallen, Luzern misst sich einen Tag früher zuhause mit YB.

Übersicht Super League

SRF zwei, sportlive, 28.02.2026, 20:10 Uhr ; 

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