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Zusammenfassung FCZ - YB
Aus sportlive vom 06.10.2019.
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Magnin-Elf hinten desolat YB-Rumpftruppe demütigt den FCZ

  • Die Young Boys schlagen den FCZ im Letzigrund mit 4:0.
  • Christian Fassnacht glänzt als Doppeltorschütze.
  • YB liegt nur noch einen Punkt hinter dem FCB (0:0 in St. Gallen).

Am Ende geriet die Partie zum YB-Schaulaufen. Nicolas Ngamaleu versuchte es aus der eigenen Platzhälfte. Yannick Brecher konnte das 0:4 in extremis noch verhindern. In der Nachspielzeit wollte Matchwinner Fassnacht den FCZ-Goalie gar noch tunneln. Dieser verhinderte den Hattrick des Zürchers zwar. In der 93. Minute machte Jean-Pierre Nsame das 4:0 für YB dann doch noch klar. Der Liga-Topskorer (9 Tore) hatte dabei alle Zeit der Welt.

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Ngamaleu erwischt Brecher beinahe aus 60 Metern
Aus sportlive vom 06.10.2019.
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FCZ offensiv bemüht, defensiv desolat

Das klare Schlussverdikt wird dem Spielverlauf allerdings nicht ganz gerecht. Das Team von Coach Ludovic Magnin erwischte eine gute Startphase. Marco Schönbächler traf in der 8. Minute aus 7 Metern nur die Latte. YB-Goalie David von Ballmoos musste sich mehrfach auszeichnen.

Offensiv wusste der FCZ also durchaus zu gefallen. Nur ein Treffer gelang dem Heim-Team nicht. Zumindest kein regulärer. Der 1:1-Ausgleich durch Assan Ceesay kurz vor der Pause wurde vom VAR ebenso wegen Offside annulliert wie das vermeintliche 0:2 von Nsame wenige Minuten zuvor. Zweimal war der Entscheid wohl richtig.

YB zerlegt FCZ-Abwehr

Tore erzielten ansonsten nur die Gäste, allen voran Christian Fassnacht:

  • 22. Minute: Ulisses Garcia schüttelt Schönbächler ab und lanciert Fassnacht. Der Siegtorschütze gegen die Glasgow Rangers vollendete eiskalt vor Brecher. Die FCZ-Abwehr um Umaru Bangura war schlicht indisponiert.
  • 65. Minute: Michel Aebischer schlenzt den Ball in die hohe Torecke.
  • 76. Minute: Fassnacht bezwingt Brecher mit einem platzierten Kopfball.

Die FCZ-Defensive holte sich an diesem Sonntag keine guten Noten ab. Bereits 22 Gegentreffer in 10 Spielen haben die Zürcher kassiert, so viel wie kein anderes Team in der Super League.

Dabei wäre die Gelegenheit günstig gewesen, YB zu ärgern. Die Innenverteidigung bildeten der zuletzt oft kritisierte Cedric Zesiger und Nicolas Bürgy. Mit Felix Mambimbi feierte ein 18-Jähriger sein Startelf-Debüt. Dies, weil das opulente YB-Lazarett mit Frederik Sörensen (wegen einer Fussverstauchung nur auf der Bank), Roger Assalé (Oberschenkelverletzung) und Guillaume Hoarau (Fussverletzung) erweitert wurde.

FCZ mit vierter 0:4-Schlappe

Die letztlich harmlose FCZ-Offensive (erst 8 Treffer) konnte die zweite, wenn nicht sogar dritte Garde der Berner jedoch nicht entscheidend vor Probleme stellen.

Der FCZ tritt an Ort und bleibt extrem unkonstant. Besorgniserregend ist, dass die Zürcher in 10 Spielen schon 4 Mal mit 0:4 untergingen (gegen Lugano, Basel und zweimal gegen YB). YB liegt neu nur noch 1 Punkt hinter Leader Basel (0:0 in St. Gallen).

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 06.10.2019, 18:00 Uhr

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36 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Wo liegt das Problem, wenn YB mit einer so genannten Rumpftruppe ein Team das in Bestbesetzung antreten kann in seine Einzelteile zerlegt? Nirgends. Höchstens beim Schreiberling dieses Beitrages. Das ist eben die Realität dieser Superliga, die höchstens rund um das erste Drittel der Tabelle regelmässig einigermassen gute Leistungen erwarten lässt. Der Rest ist trostlos. Deshalb ist der Clubfussball in der Schweiz im internationalen Vergleich genau richtig klassiert: YBeeeeeeeeeeeeeee - forever!
  • Kommentar von Erich Singer  (liliput)
    @Brauchli: Ihre lächerlich/zynischen Kommentare sind so ziemlich deckungsgleich mit den Leistungen des FCZ.....
    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      oder vergleichbar mit den Herren in der Führungsetage
    2. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Singer/Egli: Na also, dann passts doch prima. Wieso beschweren Sie sich?
  • Kommentar von Andreas Ullrich  (Andreas Ullrich)
    Das einzige was beim FCZ noch Schlagzeilen macht sind seine unflätigen Fans.
    Für 2 desolate Stadtclubs reicht eigentlich ein Boltzplatz und kein Millionengrab am Hardturm.