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Hütter: «Wir haben das Wort ‹veryoungboysen› hinter uns gelassen»
Aus sportlive vom 28.04.2018.
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Meistertrainer Adi Hütter Der Mann mit dem goldenen Händchen

YB-Coach Adi Hütter: Er hat eine ganze Stadt erlöst. Von einer Meisterleistung im Grossen – und im ganz Kleinen.

Das Plakat war im Stade de Suisse allgegenwärtig: Eine Grossaufnahme vom milde lächelnden Adi Hütter und dem Schriftzug «Trainergott».

In Bern liebte man ihn schon lange, jetzt verehrt man ihn auch: Adi Hütter, der Erlöser. «Ich freue mich so sehr, diesen 32-jährigen Fluch beendet haben», sagt der Erlöser selber, kurz nach der Entscheidung am Spielfeldrand, mitten im Fan-Meer.

Die Young Boys sind nicht irgendwie Meister geworden. Die derzeit 16 Punkte Vorsprung auf Serienmeister Basel zeigen: Die gesamte Saison war eine einzige Machtdemonstration, orchestriert von Trainer Adi Hütter.

Jean-Pierre, der Edel-Joker. Ein extrem wertvoller Spieler für uns, schiesst das entscheidende Tor. Dann brachen alle Dämme, auch bei mir.
Autor: Adi Hütter

Mit einer fast schon beängstigenden Konstanz sind die Berner durch die Saison gesurft, haben endlich auch Spiele gewonnen, in denen sie eigentlich nicht gut gespielt haben. Mit einem Wort: meisterlich.

Hütter hat aus einer Verlierer- eine Gewinnertruppe geformt.

Der meisterliche Schachzug

Und als i-Tüpfchen beweist Hütter im Herzschlag-Final gegen den FC Luzern Nerven aus Stahl. In einer emotionsgeladenen Partie wechselt der Österreicher pünktlich zur YB-Viertelstunde Jean-Pierre Nsame für den für einmal abschlussschwachen Roger Assalé ein.

Mit Nsame auf dem Platz kratzt Goalie Marco Wölfli einen Elfmeter. So wird Hütter die Geschichte wohl auch einmal seinen Enkeln erzählen: «Wölfli hält uns im Spiel, wo Roger Assalé zuvor das Tor schiessen muss. Er hält uns im Spiel, gibt uns nochmals die letzte Kraft. Und Jean-Pierre, der Edel-Joker. Ein extrem wertvoller Spieler für uns, schiesst das entscheidende Tor. Und dann brachen alle Dämme, auch bei mir. Ich werde das mein ganzes Leben lang nicht vergessen.»

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Das fussballerische Leben von Adi Hütter
Aus sportpanorama vom 22.04.2018.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.04.18, 18:45 Uhr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Meyer  (Martin Meyer)
    Was genau soll das darstellen, was Adi Hütter da zeigt? Also ein ❤ sieht so aus. Nun, es wird auch das einzige Mal sein, wo er das macht, denn seine Mannschaft wird die CL-Quali kläglich veryoungboyzen. Sehr schade für den CH-Fußball.
    1. Antwort von Samuel Röthlisberger  (S.Roethlisberger)
      Young Boys schreibt man mit S. Und wen interessiert sich in Bern dafür was Sie glauben zu wissen...
    2. Antwort von Kon Rubic  (rubickon)
      Tja, sind schwere Zeiten für die Basler :-)
    3. Antwort von Andreas Hug  (AndiHug)
      8 jahre der selbe meister war schade für den ch fussball.
    4. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      der ach so starke fcb kann sich ja europäisch auch beweisen. mal schauen ob es mit der quali auch so flutscht, wenn man mal nicht aus der pole-position startet...?! sollte ja nach all dem gespött nach yb’s scheitern letzten sommer kein problem sein für die basler ;-)
  • Kommentar von Michael Schärer  (Michael Schärer)
    Tut diese Geschichte dem Fußball gut! Endlich wieder mal kein Standartmeister! Da kann die Langeweile Bundesliga einpacken! Emotionen pur! So schön
  • Kommentar von Katharina Studer  (gino)
    Schön! Gratulation!