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Miserable Kartenstatistik GC sieht Rot – immer wieder

Emmanuel Tsimbas rote Karte im Derby war die 12. für GC in der Meisterschaft. Die vielen Platzverweise kosten wertvolle Punkte.

Schiedsrichter zeigt Fussballspieler eine rote Karte.
Legende: Diskussionsbedarf GC-Captain Amir Abrashi sucht das Gespräch mit Schiedsrichter Lukas Fähndrich, im Hintergrund schlurft Emmanuel Tsimba von dannen. Freshfocus/Nico Ilic

Statistisch gesehen traten im Zürcher Derby die beiden unfairsten Mannschaften der Liga gegeneinander an. Der FCZ liegt in der Fairnesstabelle mit 126 Strafpunkten ganz hinten. Ins Gewicht fallen vor allem die insgesamt 90 gelben Karten. Bei GC haben sich 121 Negativpunkte angesammelt. 71 Verwarnungen sind zwar ungefähr Durchschnitt. Doch die «Hoppers» haben ein Platzverweis-Problem.

Emmanuel Tsimbas rote Karte, die am Samstag die 1:2-Niederlage einleitete, war bereits die 12. in dieser Spielzeit. Zum 7. Mal sah ein GC-Spieler direkt Rot. Beides sind Liga-Höchstwerte.

Tsimba-Rot: Zeidler ändert Meinung

Im SRF-Interview sprach Neo-Trainer Peter Zeidler zunächst von einem berechtigten Platzverweis gegen Tsimba, der kurz vor dem Pausenpfiff gegen Lindrit Kamberi den Ellbogen ausfuhr. Später änderte Zeidler gemäss dem Blick seine Meinung.

Bereits im letzten Spiel gegen Servette war GC früh nur noch zu zehnt gewesen. Allan Arigoni war nach einem rüden Einsteigen in der 33. Minute vorzeitig unter die Dusche geschickt worden.

Fakt ist: Die mangelnde Disziplin bezahlt GC teuer. 9 von 11 Spielen (beim 1:1 gegen Basel flogen 2 GC-Akteure vom Platz), die man nicht in personellem Vollbestand beendete, gingen verloren.

Nicht zuletzt kostet das Anrennen in Unterzahl auch Energie. Diese könnte GC im Kampf gegen den Abstieg eigentlich gut gebrauchen. Sollte die Barrage erreicht werden, stünden am Ende zum dritten Mal in Folge 40 Meisterschaftsspiele zu Buche. Dazu kommen noch die 5 Partien im Cup.

Super League

SRF zwei, Super League – Highlights, 09.05.2026, 22:35 Uhr ; 

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