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Nach 1:3 gegen YB Wunden lecken in Basel – schon wieder

Ein besserer Gegner? Mangelnde Fitness? Der Schiedsrichter? Wer ist schuld an der neuerlichen FCB-Niederlage?

Legende: Video Basel-YB: Die Tore abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus sportlive vom 03.12.2018.

Die Zahlen sprechen eigentlich für sich: 1:3 Tore, 2:16 Schüsse, 1:12 Eckbälle, 46:54 Prozent Ballbesitz – der FC Basel war am Sonntag Meister YB unterlegen. Nicht mehr so krass wie beim 1:7 im September, zum Punktgewinn reichte es dennoch nicht.

Woran lag es? Im Basler Lager fand man einen Mix aus Gründen:

  • Marcel Koller in der Basler Zeitung: «Wir hatten die Power nicht, um dagegenzuhalten, im konditionellen Bereich sind wir nicht auf dem Level, den es braucht.»
  • Silvan Widmer: «Wir kassierten drei Tore auf Flanken. Das war schon die ganze Saison ein Problem bei uns und die Stärke bei YB.»
  • Fabian Frei: «Wir wissen, dass wir gegen YB körperlich unterlegen sind. Der entscheidende stehende Ball (vor dem 1:1, Red.) wurde zu Unrecht gegen uns gepfiffen. Es wäre entweder Abstoss oder Foul für uns gewesen. Das tut doppelt weh.»
Legende: Video Frei und Widmer: Die Analysen abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
Aus sportlive vom 03.12.2018.

In der Tat gab es drei Situationen, in der Schiedsrichter Fedayi San anders hätte entscheiden können:

  • 41. Minute: Aldo Kalulu sticht Miralem Sulejmani den Zeigefinger knapp unters Auge. San sieht die Tätlichkeit offenbar nicht.
  • 45. Minute: Sékou Sanogo tritt Frei rüde auf den Fuss. San lässt weiterlaufen.
  • 68. Minute: Vor dem 1:1 ahndet San einen Schubser von Christian Fassnacht gegen Taulant Xhaka nicht. Auch über den Eckball-Entscheid (statt Abstoss) kann diskutiert werden.
Legende: Video Kalulu, Sanogo, Fassnacht: Die heiklen Entscheide abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
Aus sportlive vom 03.12.2018.

Die Behauptung, der Schiedsrichter hätte das Spiel entschieden, würde der Leistung der Young Boys aber nicht gerecht. «Bei YB gegen Basel sind die Zweikämpfe nun mal oft an der Grenze. Das war schon immer so», sagte Gerardo Seoane.

Der YB-Coach wies ausserdem auf die englische Woche seines Teams hin. Basel hatte diese Doppelbelastung nicht, was die von Koller angesprochenen konditionellen Schwächen unterstreicht.

Legende: Video Kein Pfeifkonzert beim Abpfiff abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus sportlive vom 03.12.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.12.18, 15:45 Uhr

31 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Jede Ära geht einmal zu Ende. Oder nicht? Soll denn der FCB auf ewig Meister werden? Nach dem FCZ ist es jetzt YB das den Bann endlich brechen kann. Das bringt endlich Abwechslung. Schaut nach Österreich, wie langweilig dort die Meisterschaft geworden ist.
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  • Kommentar von Danny Kinda (Kinda)
    IMO hat der FCB das viele Geld das er verdient hat auch sehr schlecht investiert. Warum holt man die Ex Spieler zurück die in der BuLi kaum mehr zum Einsatz gekommen sind? Mit einem besseren Management hätte man intelligenter investiert und Basel wäre immer noch der Krösus der Liga. Aber ja, so blwibts wenigstens spannend.
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  • Kommentar von Keller Beat (BeatKeller)
    Vor ihm stolperte der Basler, dann kam er aus dem Gleichgewicht, das kann nie faul sein
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