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Zusammenfassung St. Gallen-Servette
Aus Sport-Clip vom 03.03.2021.
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Nach 19 Jahren wieder gewonnen Grejohn Kyei wie Alex Frei: Servette bricht St. Gallen-Fluch

  • Ein Tor von Grejohn Kyei führt Servette in der 23. Runde der Super League zum 1:0-Sieg in St. Gallen.
  • Der letzte Sieg der Genfer in der Ostschweiz datierte vom 24. April 2002.
  • Zu reden gibt eine rote Karte gegen Genfs Gaël Ondoua, die nach VAR-Intervention zurückgezogen wird.
  • Lausanne gewinnt das Aufsteigerduell, Basel und YB trennen sich 1:1.

Als Servette letztmals in St. Gallen gewonnen hatte, hiess der Trainer noch Lucien Favre und es wurde vor den Augen von Schiedsrichter Massimo Busacca im Espenmoos gekickt. Weil unter anderem ein 23-Jähriger namens Alex Frei einnetzte, gewannen die Genfer an jenem 24. April 2002 3:1.

Kein Wunder, setzten die Servettiens am Mittwochabend alles daran, diese Serie endlich zu durchbrechen – notfalls auch mit unlauteren Mitteln. So grätschte Gaël Ondoua in der 70. Minute St. Gallens Jérémy Guillemenot derart rüde von hinten um, dass ihm Schiedsrichter Lukas Fähndrich direkt Rot zeigte. Nach VAR-Intervention verwandelte sich der rote Karton jedoch in einen gelben. Ob hier tatsächlich ein «krasser Fehlentscheid» vorlag, der Volketswil zum Eingreifen berechtigte? Eine müssige Debatte.

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Der VAR greift ein: Keine rote Karte für Ondoua
Aus Sport-Clip vom 03.03.2021.
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Jedenfalls fiel es 11 Genfern in den Schlussminuten nicht allzu schwer, die 1:0-Führung, die ab der 30. Minute Bestand hatte, über die Zeit zu verteidigen. Der umtriebige Grejohn Kyei hatte die Gäste mit seinem 9. Saisontor in Führung gebracht. Er köpfelte einen präzisen Freistoss von Theo Valls in die Maschen. Zuvor war Kyei noch allein an FCSG-Keeper Lawrence Ati Zigi gescheitert.

Zu ideenlos waren St. Gallens Versuche, zu wenig präzise die letzten Pässe. Kwadwo Duah kam einem Treffer (7.) noch am nächsten, fand aber in Genf-Goalie Jérémy Frick seinen Meister. Der eingewechselte Euclides Cabral machte in der Nachspielzeit auf der linken Seite zu wenig aus seiner Chance auf einen Lucky Punch.

St. Gallen: Sorgen um Kräuchi

St. Gallen verpasste mit dem Nuller den Sprung auf Platz 2. Ausserdem droht bei den «Espen» Alessandro Kräuchi länger auszufallen. Der rechte Aussenverteidiger verdrehte sich das Knie unglücklich. Am Sonntag in Luzern fehlt ausserdem Betim Fazliji, der seine 4. gelbe Karte sah. Servette, das nach dem Sieg wie der FCSG bei 31 Punkten hält, empfängt seinerseits am Samstag Basel.

SRF 3, Abendbulletin, 3.3.2021, 19:31 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von René Obi  (René Obi)
    Wie es aussieht hat Ondoua die Absicht von hinten reinzugrätschen, zieht dann aber im letzten Moment zurück und berührt Guillemot grad noch knapp... was zählt jetzt mehr, die ursprüngliche Absicht oder das zurückziehen? Eine sehr harte rote Karte, wobei kein krasser Fehlentscheid. Sie zurück zu nehmen ist wohl nicht richtig.
  • Kommentar von Henri Duhamel  (Duhamel)
    Alles richtig gemacht Herr Fähndrich. Unverständlich, dass diese gelbe Karte überhaupt zu Diskussionen führt. Das war doch niemals Rot: 1. es besteht keine Torgefahr, 2. Ondoua touchiert Guillemenot kaum, 3. Guillemenot spielt den sterbenden Schwan, 4. es war einfach ein taktisches Foul, von Verletzungsabsicht lässt sich hier nicht sprechen, sonst hätte der Genfer den St. Galler anders umgeholzt.
  • Kommentar von Christoph Klein  (Christoph Klein)
    Da macht der liebe Herr Fähndrich ja mal alles richtig, weil so eine Attacke ZWINGEND eine rote Karte nach sich ziehen MUSS...und was passiert? Er lässt sich doch tatsächlich vom VAR von einem klaren Fehlentscheid überzeugen...verstehe das, wer will...und Herr Wermelinger entschuldigt sich dann wieder beim FCSG "VAR hätte nicht eingreifen dürfen"...und Ende Saison hören wir dann wieder, wie viele Mal fairer der VAR den Fussball macht...selten so gelacht!