Der FC Basel bestritt am Sonntagnachmittag in St. Gallen das 10. Pflichtspiel unter Trainer Stephan Lichtsteiner. Die Bilanz des FCB mit dem Innerschweizer an der Seitenlinie ist mit drei Siegen, einem Unentschieden und sechs Niederlagen ungenügend. Das 0:3 beim FCSG war gleichbedeutend mit der deutlichsten Basler Pleite unter Lichtsteiner. Drei Gegentore hatte der Schweizer Meister noch nie kassiert.
Vor allem die ersten 30 Minuten hatten dem Trainer zu denken geben müssen. Basel war ohne den verletzten Captain Xherdan Shaqiri komplett chancenlos und mit dem 0:3 zu diesem Zeitpunkt sogar noch gut bedient. Lichtsteiner stellte sich nach der Partie trotzdem schützend vor seine Mannschaft.
Wir wissen, woran wir arbeiten müssen.
«Es ist erklärbar: Es ist das 3. Spiel innerhalb einer Woche, zum 2. Mal auswärts. Die Wege waren weit und es war heute relativ warm. Deshalb mache ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf», sagte der 42-Jährige. Seine Equipe hätte in den Duellen und auch auf die zweiten Bälle nicht dagegenhalten können und sei in diesen Belangen «klar schlechter» gewesen, so Lichtsteiner.
«Keine Niederlage ist einfach zu verkraften. Aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen», erklärte Lichtsteiner weiter. Immerhin: Bis die nächste Partie ansteht, bleibt mehr Zeit, an diesen Defiziten zu arbeiten. Unter der Woche wird nicht gespielt, der FCB ist erst am kommenden Sonntag in Genf wieder gefordert.