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Zusammenfassung Luzern - Basel
Aus Sport-Clip vom 21.06.2020.
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Rückstand auf Spitze wächst an Basel enttäuscht und taucht bei solidem Luzern

Um ein Haar hätten dem FC Basel 5 starke Minuten gereicht, um doch noch einen Zähler aus Luzern mitzunehmen. Doch die Querlatte verhinderte das 2:2 von Taulant Xhaka nach einem Geschoss in der 90. Minute. 4 Zeigerumdrehungen zuvor hatte Arthur Cabral auf Zuspiel von Kemal Ademi auf 1:2 verkürzt.

Verdienter Luzerner Erfolg

Aus Sicht des FCL wäre eine Punkteteilung besonders bitter gewesen, hatten die Luzerner den FCB doch während 85 Minuten im Griff gehabt. Es ist aber anders gekommen. Und so macht das Team von Trainer Fabio Celestini so weiter, wie es vor der Corona-Pause aufgehört hatte: Erfolgreich. Aus den 6 Partien vor dem Unterbruch holten die Innerschweizer 5 Siege.

Bei beiden Luzerner Toren holte sich FCB-Verteidiger Omar Alderete keine guten Noten ab. In der 23. Minute stand der Paraguayer nach einer Hereingabe von Ibrahima Ndiaye komplett im Schilf. Francesco Margiotta nutzte seine Freiheiten und bezwang Jonas Omlin in der kurzen Ecke.

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Margiotta profitiert von schwacher FCB-Defensive
Aus Sport-Clip vom 21.06.2020.
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Für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte Blessing Eleke 10 Minuten vor Schluss. Der eingewechselte Nigerianer wurde von Darian Males mustergültig in Szene gesetzt und liess sich die Chance zum 2:0 nicht nehmen. Males hatte zuvor Alderete problemlos abgeschüttelt.

Viele strittige Szenen

Während sich Luzern immer wieder gefährliche Abschlusschancen erspielte, blieb der FCB im letzten Viertel mit Ausnahme der Schlussminuten blass. Allerdings forderten die Basler vor der Pause mehrmals einen Elfmeter. Aber auch die Luzerner waren mit Schiedsrichter Fedayi San nicht immer einverstanden:

  • 2. Minute: Nach einem Campo-Standard prallt der Ball an den Arm von Luzerns Lorik Emini. Der VAR will von einem Vergehen aber nichts wissen.
  • 37. Minute: Alderete hält Pascal Schürpf bei einer Eckball-Situation am Trikot zurück. Auch da bleibt die Pfeife stumm.
  • 42. Minute: Zuerst unterbindet Luzerns Marco Burch eine Flanke im Sechzehner, der Arm ist mit im Spiel. Sekunden später blockt Stefan Knezevic einen Basler Abschluss mit den Händen am Bauch. Beide Aktionen haben keine Folgen.
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Viele strittige Strafraumszenen, aber keine Elfmeter
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Meisterrennen für Basel gelaufen?

Bei noch 12 ausstehenden Runden beträgt der Rückstand des FCB auf das Spitzenduo St. Gallen und YB nun 8 Punkte. Die Frage ist somit berechtigt, ob der Ausrutscher in Luzern die eine Niederlage zu viel war für die Elf von Marcel Koller. Der Meisterzug scheint langsam aber sicher abgefahren zu sein.

Auf der anderen Seite macht Luzern weiter Boden gut und liegt auf Platz 5 nur noch 6 Punkte hinter dem drittplatzierten Basel.

SRF zwei, sportlive, 21.06.2020, 15:40 Uhr;

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Soca  (Sora)
    Ein motivierter Trainer tönt anders als Marcel Koller, ich spüre da eine riesige Resignation.
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    1. Antwort von Georg Fischer  (SGF)
      @Sora:Weil er weiss dass er Ende August gehen muss,weniger weil der FCB nicht Meister wird,sondern weil er für den FCB viel zu teuer geworden ist da der FCB grosse finanzielle Probleme hat.Dennoch traue ich Koller zu dass er nicht aufgibt und alles daran setzen wird zumindest den Cup zu holen.
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  • Kommentar von Roger Gasser  (allesrotscher)
    @salonen, ich habe nie vom Spiel in Luzern gesprochen, das war nicht gut und mit viel Schiri-Pech! (Penalties). Inkl. Diesem Spiel sprechen die nackten Zahlen (Tore) aber für Basel! Aber ja, die Mentalität ist leider so, nicht nur im Sport, the winner gets ii all. Man schlägt sich gerne auf die Seite des Gewinners, ist ein besseres Gefühl! Nach Gerechtigkeit zu fragen ist gerade nicht Mode.!!
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    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      Herr Gasser, anstatt schon wieder dem Schiri ("mit viel Schiri-Pech") die Schuld in die Schuhe zu schieben, sollten Sie sich besser mal ernsthaft fragen was beim FCB schief läuft! Das Spiel gegen Luzern ist eines von vielen in dieser Saison, in welchem der FCB blass und eindeutig unter seinen Möglichkeiten blieb. YB wurde gegen den FCZ auch zwei aberkannt, welche zumindest nicht zweifelsfrei Offside waren. Aber YB hat weitergekämpft und, auch dank Nsame in Hochform, gewonnen!
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    2. Antwort von Silvio Fischer  (S.Fisch)
      Lieber Herr Gasser

      Die nackten Zahlen, aha. Tore? Gut, lassen sie sich da mal was erklären. Ob ich 1:0 gewinne oder 4:1, der Sieg bringt mir immer nur 3 Punkte ein. Und das ist Fakt. Genauso Fakt ist, dass sie sich extrem frustriert fühlen müssen und nach lausigen Ausreden suchen. Basel spielt momentan einfach wie ne Achterbahn.
      Und Gerechtigkeit? Ihr FCB wurde jahrelang Meister, fanden sie dies gegenüber den anderen Klubs gerecht?
      Lassen sie es gut sein...
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    3. Antwort von Fabian Steffen  (FabSte)
      @Silvio Fischer (S.Fisch): was soll daran unfair sein, jahrelang Meister zu werden...... ?
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    4. Antwort von Silvio Fischer  (S.Fisch)
      @FabSte: ich gehe lediglich auf Herrn Gassers Aussage ein. Und ich denke, es sollte klar sein, dass dies mit aller Fairness ironisch gemeint war
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  • Kommentar von Karl Müller  (KaMü)
    So uninspiriert kriegt Basel gegen Frankfurt ordentlich auf die Kappe!
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