Der FC Luzern und seine Defensivprobleme. 40 Gegentore haben die Innerschweizer in 20 Spielen kassiert – nur YB (41) und Winterthur (52) weisen eine schlechtere Bilanz auf. Während die FCL-Fans vor der Winterpause nach einem 4:0-Auswärtssieg in Lausanne auf eine Besserung hofften, verfiel das Team von Mario Frick zum Auftakt ins neue Jahr in alte Muster: 2:5-Heimpleite gegen Lugano.
Nun reisen die Luzerner ins Wallis zum FC Sion. Die Sittener haben von den letzten 8 Ligaspielen nur eines verloren (1:3 in St. Gallen), dazu kommen 3 Siege und 4 Unentschieden.
Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison kam es zu einem spektakulären 3:3-Remis in Luzern. Dabei gab die Frick-Equipe eine zweifache Zwei-Tore-Führung aus der Hand. In Unterzahl erkämpfte sich Sion dank zwei Toren in den letzten zehn Minuten noch einen Punkt.
Es war eine Partie, welche die Luzerner Leistungen in dieser Saison perfekt beschrieb: vorne gut, hinten – gar mit einem Mann mehr – mit Defiziten. Das will man nun am Samstag beim Gastspiel in Sion besser machen.