- Lugano kommt auch in der 24. Runde der Super League gegen Servette nicht über ein 1:1 hinaus.
- Der eingewechselte Samuel Mraz sorgt für den Genfer Ausgleich.
- In den anderen beiden Mittwochpartien kommt St. Gallen gegen YB zum ersten Liga-Sieg in diesem Jahr (2:1), der FCZ schlägt Winterthur 3:0.
Der FC Lugano ist seinen Status als erster Jäger von Leader Thun los. Die Tessiner kommen im Heimspiel gegen Servette zum dritten Mal in Serie nicht über ein 1:1 hinaus.
Dabei gingen die Luganesi im heimischen Cornaredo in Führung. Das Tor entstand in Flipper-Manier: Kevin Behrens zog an die Strafraumgrenze, wo Marco Burch zunächst klären konnte. Dabei schoss er jedoch seinen Teamkollegen Yoan Severin an, sodass der Ball zurück zu Behrens sprang. Dieser kontrollierte das Leder, schloss gekonnt ab und erzielte mit dem ersten Schuss überhaupt in dieser Partie das 1:0.
Stevanovic verschiesst Penalty
Nach vorne kamen beide Teams selten. Das Geschehen spielte sich mehrheitlich rund um den Mittelkreis ab. Doch dann erhielten die Genfer Gäste die grosse Chance auf den Ausgleich. Nach einem Freistoss köpfelte ein Genfer den Ball an die Hand eines Luganesi. Der VAR schaltete sich ein – Schiedsrichter Urs Schnyder gab den Penalty nach Ansicht der Bilder. Miroslav Stevanovic übernahm die Verantwortung, scheiterte allerdings am stark reagierenden Lugano-Keeper Amir Saipi (39.).
Besser als Stevanovic machte es Samuel Mraz 11 Minuten nach seiner Einwechslung. Wie schon beim ersten Tor der Partie kriegten die Hinterleute den Ball nicht weg. Dieser landete vor den Füssen von Mraz, der die Kugel hinter die Linie bugsierte. Diesmal war Saipi chancenlos.
Durch das Unentschieden verlieren beide Teams einen Platz in der Tabelle. Lugano rutscht hinter St. Gallen auf den 3. Rang, Servette ist nun auf dem 10. Platz zu finden.
So geht's weiter
Am Sonntag treten die Luganesi auswärts in Basel an (16:30 Uhr), Servette trifft zur gleichen Zeit auswärts auf Lausanne.