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Zusammenfassung Sion – St. Gallen
Aus Sport-Clip vom 02.04.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 24 Sekunden.
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Super League: 3:0-Sieg in Sion Rückrunden-Hoch des FC St. Gallen hält an

Die Partie im Tourbillon hatte schon nach einer halben Stunde klare Konturen zu Gunsten des Gasts aus der Ostschweiz angenommen. Gerade einmal 4 Minuten benötigte das Team der Stunde im Super-League-Jahr 2022, um dem FC Sion den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Bei der Führung (26.) war noch glückliche Fügung mit im Spiel. Ein Freistoss knapp ausserhalb der Strafraumgrenze prallte an den Unterarm des in der Mauer disponierten Filip Stojilkovic. Victor Ruiz verwandelte den Handspenalty souverän.

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Beide Male mit Ruiz im Fokus: Der FCSG-Doppelschlag
Aus Sport-Clip vom 02.04.2022.
abspielen. Laufzeit 49 Sekunden.

Das prompt folgende 2:0 (30.) kam infolge eines Versäumnisses in der Walliser Abwehr zustande. Ruiz bediente den im 16-er heraneilenden Jérémy Guillemenot mit einer präzisen Flanke. Die Nummer 9 der Grün-Weissen konnte völlig unbedrängt einnicken.

Aluminium-Aufreger gleich nach dem Seitenwechsel

Früh in der 2. Hälfte hätte der FC Sion der Partie eine mögliche Wende geben können. Stojilkovic, 20 Spielminuten zuvor noch Pechvogel, zog unverhofft aus knapp 16 Metern ab. Doch auch beim Abschluss sollte ihm das Glück nicht hold sein, denn der gegnerische Torhüter Lawrence Ati Zigi lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an den Pfosten.

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Stojilkovics Abschluss landet am Pfosten
Aus Sport-Clip vom 02.04.2022.
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Der ghanaische FCSG-Keeper vereitelte mit einer Flugeinlage in der 58. Minute die nächste Sittener Chance auf den Anschlusstreffer. Weil sich die Elf von Paolo Tramezzani für ihre Leistungssteigerung nicht belohnen sollte, war die Reihe auf einmal wieder an den abgeklärten «Espen». Julian von Moos veredelte einen langen Auskick Zigis zum 3:0 (59.). Somit waren die letzten Zweifel über den Spielausgang ausgeräumt.

Sion war zuletzt regelmässig eine Knacknuss

St. Gallen setzte seinen Lauf in der Rückrunde mit den Punkten 20 bis 22 unbeirrt fort und rückte auf Kosten von Servette auf Platz 5 vor. Neu ist derweil, dass die Schützlinge von Peter Zeidler nach 6 sieglosen Direktduellen mit dem FC Sion erstmals wieder reüssieren konnten.

Der FC Sion derweil handelte sich die 3. Meisterschafts-Niederlage de suite ein. Aktuell beträgt bei einem Mehrspiel das Polster auf den Barrageplatz noch 8 Zähler.

So geht es weiter

Den nächsten Anlauf auf dringend benötigte Punkte unternimmt der Tabellen-Siebte Sion am Sonntag, 10. April, 16:30 Uhr, beim FC Lugano. Derweil wartet auf St. Gallen zur exakt gleichen Zeit vor einer sicherlich euphorisierten Heimkulisse die Herausforderung Basel.

SRF zwei, sportlive, 02.04.2022 17:10 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Lutz  (Romi)
    Super FCSG! Gratulation zum auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Ich finde, dass das schon ein Foul war, das später dann auch zum Elfmeter führte. Er hat ganz klar den Arm nicht angelegt am Körper. Und damit auch die Fläche vergrössert. St.Gallen war nicht nur effizienter am Samstagabend, sondern auch spielerisch besser. In 1-2 Situationen hatten sie ein wenig Glück. Das ist so. Jetzt gleicht sich halt das Glück aus, das was sie in der Vorrunde nicht immer hatten. Hopp FCSG!!
  • Kommentar von Heinz Schweizer  (Heiri)
    Dieser Penalty war aber ein Witz, der Ball geht zuerst an den Körper und erst dann an den Arm. VAR und SR werden immer ungalubwürdiger.
    1. Antwort von Santiago Munez  (S.Munez)
      Herr Schweizer, Stojilkovic vergrössert ganz klar die Fläche mit seinem Arm. Die Haltung ist ebenfalls unnatürlich und darum ein klarer Penalty.
    2. Antwort von Roman Lutz  (Romi)
      Das ist überhaupt kein Witz, sondern ein glasklarer Fall. Absolut zurecht gepfiffen diesen Elfmeter vom SR. Wenns umgekehrt gewesen wär und zu Euren Gunsten, hätten Sie sicher nicht reklamiert.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    St. Gallen hat sicher noch Chancen YB zu überholen. Für mich bleiben die Ostschweizer ein Stimmungsteam und Abbild ihres Trainers. Entweder läuft es, man bringt die PS auf den Platz und gewinnt oder es geht gar nichts und man verliert fast nur. Wenn der FC St. Gallen ein Spitzenteam werden will, muss er auch Leistung zeigen wenn es mal nicht so läuft. Zeidlers ständiges Lamentieren halte ich für kontraproduktiv. Er muss lernen sachlicher und ruhiger zu werden.
    1. Antwort von Chai Elf  (chai-elf)
      @Gebauer
      Das hat doch nichts mit Zeidler zu tun, im gegenteil, seine Art pusht die Mannschaft noch zusätzlich. Die schlechte Vorrunde hatte mit zu wenig Qualität in der Mannschaft zu tun. Das wurde im Winter auf eindrückliche Weise korrigiert, jetzt gewinnt man die Spiele die sie vorher noch verloren haben. Auch darf man nicht vergessen, dass die Elf wo auf dem Platz steht, eine der jüngsten der ganzen Super League ist. Von daher kann es sicher Schwankungen geben innerhalb der Mannschaft...
    2. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Zehn Spiele in Serie nicht verloren. Wenn das keine Konstanz ist? Also objektiv fehlt ihnen da schon einiges. Sie kennen wohl den Begriff nicht "wenns läuft dann läufts". Und da hat auch der Trainer damit zu tun ob er immer sachlich und ruhig ist ist nicht wichtig. "ER muss".....Lassen sie einfach mal ihre Arroganz und Ueberheblichkeit andere zu beurteilen die sie nicht kennen zumindest nicht persönlich.
    3. Antwort von Thomas Angehrn  (thomas-angehrn)
      Der FC St. Gallen wird mit seinen finanziellen Mitteln in absehbarer Zeit kein Spitzenteam.
      Man sieht den Unterschied in dieser Saison, wenn nicht alle Spieler die Taktik einhalten, funktioniert es nicht. Jetzt in der Rückrunde stimmt es und es funktioniert. In der Vorrunde standen nicht alle Spieler zur Taktik. Deshalb wurde der beste Einzelspieler weggegeben.
      Es liegt an der Zusammensetzung des Teams und nicht an den Launen des Trainers.