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Super League, 33. Runde Der Bald-Meister ärgert den Noch-Meister

  • Der FC Thun schlägt den FC Basel im Nachtragsspiel der 33. Super-League-Runde mit 3:1.
  • Christopher Ibayi (28.) und Michael Heule (53.) sorgen für die 2:0-Führung, auf den Basler Anschluss finden die Thuner auch eine Antwort.
  • Somit könnten die Berner Oberländer am nächsten Samstag Meister werden.

Es war zwar nicht die letzte Begegnung der beiden in dieser Saison, und dennoch war im Nachtragsspiel der 33. Runde wohl die Machtablösung der Super League zu beobachten. Bald-Meister Thun schlug Basel zuhause mit 3:1.

Die Tore der Hausherren hatten richtigen Thun-Charakter: schnell umschalten, Gegner übertölpeln und eiskalt abschliessen. So überlistete Kastriot Imeri mit einem traumhaften Aussenristpass die Basler Verteidigung. Auf Zuspiel von Elmin Rastoder versenkte Christopher Ibayi (28.) die Kugel erfolgreich im Tor.

Heule mit Premierentor

In der 1. Halbzeit schliefen die Basler – symbolisch zum Gegentor – weitestgehend. Die Thuner hingegen waren nahe am 2. Tor dran, als Imeri (39.) nach einer frechen Eckballvariante am Pfosten scheiterte. Es brauchte die Pause, damit es beim Leader wieder mit dem Toreschiessen klappte: Michael Heule setzte sich in Stürmermanier im Strafraum gegen seine Gegenspieler durch und brachte den Ball dann freistehend im Tor unter. Auch wenn es in dieser Szene nicht so schien: Für den Aussenverteidiger war es der 1. Treffer in der Super League.

Bei den Baslern, die 8 Tage nach dem Brand im St. Jakob-Park ohne ihren gelbgesperrten Trainer Stephan Lichtsteiner an der Seitenlinie auskommen mussten, kam nach dem kurzzeitigen Anschlusstreffer wieder Hoffnung auf. Julien Duranville (56.) erzielte diesen nach einer tollen Einzelleistung aus spitzem Winkel.

Wieder ein schneller Konter

Eine Hoffnung, die aber relativ schnell schon wieder zermürbt wurde. Mit einem – wie könnte es anders sein – Konter sorgte Rastoder mit dem 3:1 für die Entscheidung und den Schlusspunkt. Beängstigend aus Basler Sicht allerdings, wie Verteidiger Becir Omeragic von Heule überrannt wird, der dann noch das Auge für seinen Mitspieler hat.

Der Thuner Meisterzug kam also wieder ins Rollen. Nach zuletzt zwei Niederlagen durften die Berner Oberländer endlich wieder einmal über drei Punkte jubeln. Der Champagner ist wohl schon längst in Thun kaltgestellt, bald könnte er aber auch wirklich zum Einsatz kommen: Mit einem Sieg am nächsten Samstag gegen Lugano stünde der vorzeitige Meistertitel des Aufsteigers fest. Kleine Notiz am Rande: Durch die heutige Niederlage ist nun auch mathematisch klar, dass der FCB seinen Meistertitel nicht verteidigen kann.

So geht's weiter

Mit dem Nachtragsspiel ist die Hauptrunde der Super-League-Saison offiziell abgeschlossen. Los geht's in der Championship (Ränge 1-6) resp. Relegation Group am nächsten Wochenende. Leader Thun hat am Samstagabend gegen Lugano den ersten Meisterball (20:30 Uhr, live auf SRF zwei), die Basler spielen tags darauf – ebenfalls zuhause – gegen Sion (14:00 Uhr).

Super League

SRF zwei, Sportlive, 18.04.2026, 20:20 Uhr ; 

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