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Legende: Video So startete Xamax in der Rückrunde durch abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.04.2019.
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Team der Stunde in der SL Wie ein Arbeiter auf Zeit Xamax wieder Vertrauen einhauchte

Xamax rollt in der Super League das Feld von hinten auf. Der Erfolg kam mit Stéphane Henchoz, der aber bald gehen muss.

Zu Beginn der Rückrunde hatte Xamax 4 Punkte Rückstand auf GC und war auf dem letzten Tabellenrang. Ein 0:2 zum Auftakt gegen YB schien wenig Gutes zu verheissen.

Doch dann folgte etwas überraschend die Reaktion der Klubleitung: Michel Decastel musste gehen, Stéphane Henchoz übernahm. Und Xamax startete durch.

In 11 Spielen 13 Punkte auf GC gutgemacht

11 Spiele brauchten die Neuenburger inklusive des 1:0 gegen YB am Ostermontag, um den 4-Punkte-Rückstand in einen komfortablen 9-Punkte-Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz zu verwandeln. Sie sind damit das drittbeste Rückrundenteam hinter YB und Basel. Henchoz' Punkteschnitt ist mit 1,73 pro Spiel der drittbeste aller Trainer der Liga.

Und doch ist schon jetzt klar, dass der 44-Jährige nur noch bis Ende Saison an der Seitenlinie das Kommando haben wird. Der ehemalige Nationalspieler muss Joël Magnin weichen. «Das ändert nicht viel», hält sich Henchoz mit Kritik zurück. «Mein Ziel ist es ganz einfach, Xamax in der Super League zu halten.»

Ein paar taktische Anpassungen, die Änderung des Spielsystems und das Vertrauen, das zurückgekehrt sei: so einfach umschreibt Henchoz sein Erfolgsrezept.

Joël Magnin
Legende: Ab nächster Saison steht er in der Verantwortung Joël Magnin. Keystone

Zürich spürt Xamax' Atem

Für ein Team, das vor seiner Ankunft nur gerade 2 Siege in 19 Spielen eingefahren hatte, ist die Entwicklung dennoch bemerkenswert. Und aufgrund des Restprogramms kommt dem erstarkten Xamax im Abstiegskampf ohnehin eine Schlüsselrolle zu.

Sollte am kommenden Samstag im Direktduell gegen GC ein weiterer Sieg gelingen, wäre wohl zumindest der Barrage-Platz einigermassen gesichert. Dann folgt zwei Wochen später, ebenfalls vor heimischem Publikum, noch die Partie gegen den taumelnden FC Zürich. Der Abstand zwischen den beiden Teams beträgt momentan nur 2 Punkte.

Das Restprogramm der Abstiegskandidaten in den verbleibenden 6 Runden:

  • FCZ, 34 Punkte: Sion (h), Basel (a), Xamax (a), Thun (h), Luzern (a), St. Gallen (h)
  • Xamax, 32 Punkte: GC (h), Thun (a), FCZ (h), Sion (a), Lugano (h), Basel (a)
  • GC, 23 Punkte: Xamax (a), St. Gallen (h), Luzern (a), YB (a), Sion (h), Lugano (a)

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.04.2019, 16:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Keno Z  (keno)
    Aus meiner Sicht gibt es bereits einen definitiven Absteiger und deutlich mehr als nur 2 Kandidaten für die Barrage. Auf jeden Fall herrscht Spannung im Kampf gegen die Barrage und für die Europa League. Hoffe der FCZ bringt wiedermal Leistungen wie im letzten Cupfinal oder zu Hause gegen Leverkusen.
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  • Kommentar von Suat Ulusoy  (SuatU)
    So sehr ich mich über die Ergebnisse von Xamax freue, spielerisch ist das nach wie vor äusserst bescheiden. Kaum gepflegtes Kombinationsspiel, technisch mit vielen Fehlern und sicher wirkt die Abwehr weiterhin nicht, auch wenn es zuletzt nur noch wenige Gegentore gab. Dies liegt eher am Unvermögen der Gegner und weniger an der defensiven Stabilität. Wie es auch Henchoz sagte: Es ist ein richtiges Team am Werk, das aufopferungsvoll und mit viel Herz spielt und so etliche Mängel kompensieren kann.
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  • Kommentar von Christoph Mooser  (Milow)
    Ich würde mir henchoz beim FC sion wünschen. Das ist ohne Ironie gemeint!
    Mentalität Charakter Sprache... Da würde einiges dafür sprechen.
    Und ja ich weiss, auch viel dagegen,
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