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Sforza auf dem Sprung zum FC Basel
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Wil bestätigt Transfer-Absicht Alles deutet auf Sforza als neuen FCB-Trainer hin

  • Ciriaco Sforza beerbt mit grosser Wahrscheinlichkeit Marcel Koller als Cheftrainer beim FC Basel.
  • Wil, der aktuelle Arbeitgeber Sforzas, bestätigt die Transferabsicht. Der frühere CL-Sieger gab auch bereits ein Interview in seiner neuen Funktion.
  • Der FCB hingegen will das Engagement offiziell noch nicht kommentieren.

Am Tag nach den ersten Spekulationen verdichten sich die Anzeichen, dass Ciriaco Sforza ab der Saison 2020/21 neuer FCB-Coach ist. Der 50-Jährige steht momentan noch beim FC Wil an der Seitenlinie, verfügt aber über eine Ausstiegsklausel.

Sforzas aktueller Arbeitgeber in der Ostschweiz bestätigt in einer Medienmitteilung den Wechselwunsch seines Trainers zum FC Basel. Die Verträge seien allerdings noch nicht unterzeichnet.

Ciriaco Sforza.
Legende: Trainiert er bald den FCB? Ciriaco Sforza. Freshfocus

«Sforzas bis zum 30. Juni 2022 gültiger Vertrag würde per Ende August vorzeitig aufgelöst werden», heisst es im Communiqué. Dort steht weiter, dass Wils Assistenzcoach Daniel Hasler mit an den Rhein folgen soll.

Stillschweigen in Basel

Mit dieser Stellungnahme ist der FC Wil in die Offensive gegangen und setzt auch den Super-League-Klub unter Druck. Denn von Seiten von Rot-Blau wollte gegenüber SRF nach wie vor niemand Position beziehen zur Personalie Sforza. Der FCB verweist darauf, dass in den nächsten Tagen ein neuer Trainer präsentiert werde.

Das Absurde in dieser Causa und der Nicht-Kommunikation seitens des FC Basel: Sforza gab am Mittwochnachmittag in einem Schweizer Boulevard-Medium bereits ein Interview und spricht dabei über den Reiz, den seine neue Aufgabe ausmacht.

Noch keine ruhmreiche Karriere als Coach

Sforza legte eine bemerkenswerte Spielerkarriere hin und war unter anderem bei GC, Bayern München und Inter Mailand tätig. Besonders verbunden war er mit dem 1. FC Kaiserslautern, bei dem er gleich 3 Mal unter Vertrag stand. 1997/98 führte er den damaligen Aufsteiger als Captain sensationell zum Titel.

Als Trainer hingegen hat der 79-fache Schweizer Nationalspieler Sforza noch keine grossen Erfolge vorzuweisen. Seine bisherigen Stationen lauten Luzern, GC, Wohlen, Thun und Wil.

SRF zwei, sportlive, 25.08.2020, 20:10 Uhr;

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71 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Schaub  (Lukas M. Schaub)
    Sforza hat eine Chance verdient, die Dinge sind beim talentbefreiten Duo Burgener und Heri sicher nicht sehr einfach, da sie wirklich kein Fettnäpfchen auslassen. Sforza versteht sehr viel von Taktik und Aufbau junger Spieler, siehe Wil. Alex Frei, Zorniger oder sogar Weinzierl wären die weitaus schlechteren Kandidaten gewesen. Nur weil er seine geographischen Wurzeln nicht im Kleinbasel hat, heisst das nicht er kann es nicht, Bsp. Urs Fischer.
  • Kommentar von Daniel Nyffenegger  (Dani70)
    Tja das auch noch...
    Man muss schon fragen wie tief der FC Basel noch sinken will...
    Leider ist ja kein Trainer noch bereit für die Basler in die Bresche zu springen.
    Mein Beileid und viel Glück...
  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Egal wer Trainer wird: Trainer sein unter Präsident Burgener ist wie Trainer sein in Sion. Man weiss nie, wie lange der Präsident zum Trainer steht.