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Zusammenfassung YB - Zürich
Aus Sport-Clip vom 21.03.2021.
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YB mit ungefährdetem 4:0-Sieg Zürich in Bern erneut chancenlos

  • YB kantert Zürich im Wankdorf 4:0 nieder und kehrt nach 4 Unentschieden in der Super League zum Siegen zurück.
  • Quentin Maceiras, Felix Mambimbi, Jordan Siebatcheu und Meschack Elia erzielen die Treffer für den Leader, der seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf 20 (!) Punkte ausbaut.
  • In den anderen Sonntagspartien trennen sich Luzern und Sion 1:1 unentschieden, Vaduz bezwingt Servette 2:1.

Am Schluss schossen sich die Berner auch noch den Frust vom chancenlosen Auftritt in der Europa League gegen Ajax Amsterdam von der Seele. Jordan Siebatcheu mit seinem 10. Saisontreffer in der 87. Minute und Meschack Elia in der Nachspielzeit machten für YB den Deckel drauf. Das 4:0 gegen den FCZ war nicht nur völlig verdient, sondern auch «standesgemäss».

In 5 von den letzten 7 Direktduellen hatte YB jeweils mindestens 4 Treffer gegen den FCZ erzielt. So war es auch diesmal. 10 Niederlagen der Zürcher in Folge gegen YB sprechen ausserdem eine deutliche Sprache.

Maceiras mit der Premiere

Den Torreigen eröffnet hatte Quentin Maceiras mit seinem ersten Tor überhaupt für YB (33.). Es war die Antwort auf eine gute Chance von Blaz Kramer auf der anderen Seite. Der FCZ-Stürmer setzte einen Kopfball nach einer Flanke von Ousmane Doumbia zu hoch an (31.).

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Maceiras trifft nach schönem Doppelpass
Aus Sport-Clip vom 21.03.2021.
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Der FCZ liess offensiv wenig Positives erkennen. Zwar hatte Benjamin Kololli in den ersten Minuten mit einem frechen Abschluss vom Mittelkreis ein Zeichen gesetzt, aber David von Ballmoos parierte im Zurücklaufen – und die Gäste liessen in der Folge ihre anfängliche Aufmüpfigkeit vermissen.

Omeragic muss verletzt raus

U21-Nati-Spieler Felix Mambimbi, der von der Vorarbeit des starken Nicolas Moumi Ngamaleu (2 Assists) profitierte, führte mit dem 2:0 nach einer guten Stunde die Vorentscheidung herbei. Neben den 4 YB-Treffern auffällig waren auch die Trikots der Berner: Als Zeichen gegen Rassismus traten sie ganz in schwarz gewandet auf.

Bereits in der 29. Minute musste Becir Omeragic verletzt vom Platz. Ob der Nati-Verteidiger in Diensten des FCZ Vladimir Petkovics Aufgebot für die anstehenden WM-Quali-Spiele Folge leisten kann, bleibt abzuwarten.

So geht es weiter

Nach der Nati-Pause gastiert YB, das 10 Runden vor Schluss mit 20 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze ein einsames Dasein fristet, am 4. April beim FC Sion. Zürich reist tags zuvor zu St. Gallen, das nur einen Punkt weniger aufweist.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Man kann gegen den Leader verlieren, aber dass die FCZ Spieler bereits nach dem 1:0 die Köpfe hängen liessen ist nicht akzeptabel. Jede Woche faselt man beim FCZ etwas von Reaktion zeigen, auf dem Platz war bis jetzt aber nichts davon zu sehen. Der FCZ schlittert unaufhaltsam Richtung Relegation und niemand aus dem Verein bäumt sich dagegen auf.
    1. Antwort von Domink Rindlisbacher  (DomiTorres9)
      Keine Angst Mäde, bevor der FCZ absteigt, steigt der FC Basel ab. Um Zürich mache ich mir keine Sorgen. Gegen YB kannst du auswärts verlieren, ohne Schande. Der Klassenunterschied war klar sichtbar. Ich hoffe, dass Vaduz sich rettet und der FCB und Sion um den Abstieg spielen. Würde etlichen FCB-Anhängern, die denken, der FCB hätte Ajax aus der EL gekegelt, auch endlich die Augen öffnen.
    2. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      @Rindlisbacher: Jaja unsere FCB-Fans... Irgendwie leiden am Rheinknie viel an Demenz. Der FCB hatte zweifelsohne Glanzstunden, aber über einige Jahre verteilt! Wenn man den Rot-Blau-Anghängern so zuhört könnte man meinen, dass Basel die Hockaräter in jedem Aufeinandertreffen locker geschlagen hat... Es gab aber durchaus auch regelrechte Klatschen, in denen den Baslern die 5 Gegentore in einem Spiel eingeschenkt wurden.
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Gut so Herr Gebauer, immer optimistisch bleiben. Wer weiss - vielleicht ist der direkte Abstieg tatsächlich noch zu verhindern.... ;-))
  • Kommentar von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
    Nur Möchtegern Journalisten schreiben über YB Frust,gute sehen das es zur Zeit in der Schweiz nur eine Mannschaft gibt wo 17 Spiele in englischen Wochen bestreiten kann und von DO auf SO 8 Spieler austauschen kann.Da ist aber YB nicht Schuld das dies nicht mehr Mannschaften gibt hier wo dies auch können.Basel war auch 7,8 Jahre fast ohne ernsthaften Gegner,sonst hätten sie nicht ohne Unterbruch so viele Titel geholt. Von Platz 2 bis 8 wird es nach jeder Runde bestimmt wieder anders aussehen.
  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    Töbu Merz / Jo Egli
    Mit allem Respekt für Eure Meinung...! No problem! Aber: Bitte nicht die Leistungen des FCZ „SCHÖNREDEN“! Der FCZ bleibt ein Mittelmass und kann mit dieser Struktur auch in Zukunft keinen Turneround schaffen! Warum YB nicht einmal schlagen! Vaduz schlägt Servette? Also, nicht enttäuscht sein, wenn am Schluss der Relegationsplatz droht!?!? Ich bin kein Pessimist, lediglich ein Realist! Wann sieht Ihr das endlich ein...!!! Trotzdem „Hopp FCZ“..!
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Ich wollte sie nur etwas aufmuntern.. Ich verstehe ihre Gemütslage bestens.
      Die Leistung des FCZ heute war schlecht keine Frage.
      Die Leistung vom FCZ muss man auch nicht schönreden.
      Da gibts nämlich nichts schönzureden.
      Aber ihr habt immer noch einen Vorsprung auf Platz 9.
      In dem Sinne:
      Ä schöne abe Herr Epprecht.
      Mit den besten Grüssen von Bern nach Zürich