- Basel, der FC Zürich und Servette Chênois sichern sich in den Playoffs der Women's Super League einen Platz im Halbfinal.
- Der FCB setzt sich gegen St. Gallen im Penaltyschiessen durch, allerdings droht ein juristisches Nachspiel.
- Am Samstag spielt Titelverteidiger YB ums letzte Halbfinal-Ticket.
Es war ein hartes Stück Arbeit, das dem FC Basel in den Playoffs der Women's Super League die Qualifikation für den Halbfinal bescherte. 71 Minuten lang rannte das Heimteam im Rückspiel gegen St. Gallen an, ehe Sabina Jackson das erlösende 1:0 gelang. Der Weitschuss war gleichbedeutend mit dem 1:1 im Gesamtskore, die Verlängerung musste über das Weiterkommen entscheiden.
Nach einem haarsträubenden Fehler von FCB-Keeperin Nanna Leivonen glich St. Gallen durch Sina Cavelti aus (95.). Dank Krystyna Flis' Tor in der 104. Minute legte Basel wieder vor. Da keine weitere Tore mehr fielen, ging es ins Penaltyschiessen. Dort trafen sämtliche Basler Spielerinnen, während bei St. Gallen gleich zwei Schützinnen scheiterten.
Doch der Basler Sieg hat einen Haken. In der Schlussphase der Verlängerung wechselte FCB-Trainer Omar Adlani eine Spielerin ein, die nicht auf dem Matchblatt stand. St. Gallen legte Protest ein, Basel könnte die Partie am grünen Tisch also doch noch verlieren.
Servette souverän
Eine klare Sache war hingegen das Rückspiel zwischen Servette Chênois und dem FC Aarau. Die Quali-Siegerinnen aus Genf, die vor einer Woche in Aarau «nur» mit 2:1 gewonnen hatten, gaben sich vor eigenem Anhang keine Blösse. Nach 45 Minuten stand es bereits 3:0, am Ende fertigten die Titelfavoritinnen die Gäste mit 4:0 ab. Überragende Spielerin bei den Genferinnen war Magdalena Izabela Sobal, die zwischen der 32. und der 47. Minute einen Hattrick erzielte.
Auch der FC Zürich steht unter den letzten vier Teams. Im Derby-Rückspiel war GC nach dem 0:2 vor einer Woche zwar überlegen. Ein Tor wollte den Hausherrinnen aber nicht gelingen, die Partie endete torlos. Ein Lattenschuss Dalila Ippolitos in der 24. Minute war der grösste Aufreger. Der Rekordmeister qualifizierte sich damit zum 5. Mal in Folge für die Playoff-Halbfinals. Mit GC scheiterte derweil ein Vorjahresfinalist früh.
So geht es weiter
Ein Platz in den Halbfinals ist noch offen. Dieser wird am Samstag zwischen YB und Rapperswil-Jona ausgespielt. Das Hinspiel entschied der Titelverteidiger aus Bern mit 1:0 für sich.