- Simon Ehammer liegt nach vier Disziplinen im Siebenkampf an der Hallen-WM in Torun in Führung.
- Der Appenzeller zeigt vor allem über 60 m und im Weitsprung eine starke Leistung.
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Simon Ehammer hat an der Hallen-WM in Torun einen sehr starken Start im Siebenkampf hingelegt. Er eröffnete mit dem 60-m-Lauf in 6,69 Sekunden. Damit senkte er seine persönliche Bestzeit um drei Hundertstel. Nur fünf Mehrkämpfer waren in der Halle je schneller gelaufen. In seiner Paradedisziplin Weitsprung überzeugte der 26-Jährige im dritten Versuch mit 8,15 m und flog somit über einen halben Meter weiter als der nächstbeste Konkurrent.
Im Kugelstossen, eine der schwächeren Disziplinen Ehammers, stellte der Indoor-Weltmeister aus dem Jahr 2024 eine Saisonbestleistung auf. Mit 14,87 Metern, die er direkt im ersten Versuch stiess, klassierte er sich auf dem 7. Rang.
Am Abend stand der Appenzeller im Hochsprung im Einsatz. Ehammer übersprang 2,02 m, ehe er über 2,05 m drei Mal riss. In der Endabrechnung reichte dies für den 3. Rang. Nach vier von sieben Disziplinen kommt Ehammer auf 3698 Punkte. Besser war er in einem Siebenkampf noch nie in den Wettkampf gestartet.
Sein ärgster Konkurrent um Gold, der US-Amerikaner Kyle Garland, konnte im Kugelstossen und vor allem in seiner Paradedisziplin Hochsprung einige Punkte gutmachen. Garland übersprang 2,14 m und liegt nur noch 38 Punkte hinter dem Weltmeister von 2024.
Noch drei Disziplinen
Für Ehammer folgt die Fortsetzung am Samstagmorgen mit dem Rennen über 60 m Hürden. Es folgt der Stabhochsprung, bevor der Wettkampf am Samstagabend mit dem 1000-m-Rennen seinen Abschluss findet.
Gemessen an den persönlichen Bestleistungen ist Ehammer im Hürdensprint und im Stabhochspringen stärker einzuschätzen als Garland. Über 1000 m weisen beide Athleten eine Bestzeit in ähnlichen Sphären auf.