Am Schlusstag der Winterspiele sorgte Nadja Kälin am 22. Februar für eine Schweizer Premiere. Als Dritte im Rennen über 50 km, das bei den Frauen erstmals im Programm figurierte, machte sich die Bündnerin im Val di Fiemme zur ersten weiblichen Langläuferin in ihrem Heimatland, die eine Olympiamedaille in einem Einzelrennen gewinnt.
Zu diesem Zeitpunkt war dieser Coup längst keiner ohne Ansage mehr. Denn an den Tagen zuvor bei ihrer Kampagne Milano Cortina 2026 hatte die 24-Jährige bereits wie folgt verblüfft:
- Zum Einstieg in ihr persönliches Olympia-Programm mit 5 Einsätzen belegte Kälin Rang 4 im Skiathlon. Dies notabene in ihrem erst 4. Rennen auf der Wettkampfbühne unter dem Emblem der 5 farbigen Ringe.
- Im Team-Sprint im Tandem mit Nadine Fähndrich warf es mit Silber erstmals Edelmetall ab.
An die Winterspiele gereist war Kälin übrigens mit dem Vorhaben, sicher ein Diplom zu gewinnen ...
Mittlerweile konnte die Swiss-Ski-Aufsteigerin ihre Erfolge etwas sacken lassen. Am Sonntag als Gast im «Sportpanorama» spricht sie nochmals über ihre fantastische Reise bei Milano Cortina 2026. Hinterher geht für Kälin die Reise weiter ins ferne Lake Placid – an die letzte Weltcup-Station im Langlauf-Winter 2025/26.
Nebst Aktualität sind dies die weiteren Themen der Sendung mit Moderator Sascha Ruefer.
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