In jeder Wintersportart ist die anstehende Saison besonders – es stehen schliesslich Olympische Spiele an. Auch im Biathlon gilt es, beim Saisonhighlight im Februar auf einem Formhoch zu sein. Eine erste Standortbestimmung gibt es ab diesem Wochenende in Östersund, wenn die Weltcupsaison in Schweden losgeht.
Jede Disziplin, sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, wird innerhalb von 8 Tagen einmal durchgeführt. Optimal also, um schon einmal zu bestimmen, wo man steht.
Die Lust ist im Schweizer Lager denn auch gross. Nach viel Sommertraining geht es erstmals wettkampfmässig wieder auf die Langlaufski. «Wenn man das erste Mal wieder die Ski anzieht, dann weiss man, wofür man die ganze Zeit trainiert», erklärte etwa Amy Baserga.
Eine Veränderung im Schweizer Frauen-Team gab es auch für Aita Gasparin. Nach dem Rücktritt von Schwester Elisa ist sie erstmals als einzige Gasparin im Biathlon-Zirkus unterwegs. Damit kann sie allerdings gut umgehen, auch wenn es «schon speziell» sei. Im Team sei sie so gut aufgehoben, dass sie sich nicht allein fühle.