- Kimmy Repond verpasst an der Eiskunstlauf-EM in Sheffield (ENG) eine Medaille und wird 7., Livia Kaiser fällt in der Kür vom 9. Platz auf den 17. Schlussrang zurück.
- Niina Petrokina (EST) verteidigt ihren Titel erfolgreich.
- Im Eistanz verpasst das Schweizer Duo Gina Zehnder/Beda Leon Sieber die Kür als 21. äusserst knapp.
Gelungenes Comeback für Kimmy Repond. Die EM-Bronzegewinnerin von 2023 landete in Sheffield auf dem 7. Schlussrang. Für die Baslerin war es der erste Wettkampf in dieser Olympia-Saison. Zuletzt hatte sie mit einer hartnäckigen Verletzung am linken Fuss zu kämpfen, konnte sich nun aber wieder in der europäischen Spitze etablieren.
In der Kür hatte die 19-Jährige einen fast perfekten Auftritt, der mit 118,61 Punkten (177,89 Gesamtpunkte) belohnt wurde. Dennoch musste sie sich nach ihrem 6. Rang im Kurzprogramm und als Startläuferin in der sechsten und letzten Gruppe mit dem 3. Zwischenrang begnügen.
Nach den fünf verbliebenen Läuferinnen fiel sie an ihrer 4. Europameisterschaft noch vier Plätze zurück. Trotz dem Verpassen einer Medaille dürfte Repond mit ihrer Leistung zufrieden sein, hatte sie doch im Vorfeld betont, dass sie einfach glücklich sei, «endlich wieder auf dem Eis stehen zu können».
Kaiser fällt zurück – Petrokina triumphiert
Für die zweite Schweizer Finalistin Livia Kaiser setzte es hingegen eine Enttäuschung ab. Mit 154,04 Punkten gelang ihr zwar in der Endabrechnung eine Saisonbestleistung, ihre persönliche Bestleistung (4. Rang bei der EM 2024) liegt allerdings rund 40 Punkte höher.
So fiel die 21-jährige Thurgauerin vom 9. Platz nach dem Kurzprogramm noch auf den 17. Schlussrang zurück. Die Europameisterschaften vor einem Jahr hatte sie kurzfristig verpasst, weil ihr eine Trainingskollegin zwei Tage vor der Abreise die Wade aufgeschlitzt hatte.
EM-Gold holte wie schon im letzten Jahr Niina Petrokina (EST). Sie triumphierte mit einer Machtdemonstration von 216,14 Punkten vor Loena Hendrickx (BEL/191,26) und Lara Naki Gutmann (ITA/186,87).
Zehnder/Sieber verpassen Final knapp
Das junge Schweizer Eistanz-Duo Gina Zehnder (20)/Beda Leon Sieber (21) musste nach der Qualifikation äusserst knapp die Segel streichen. Am Ende fehlten nur 0,12 Punkte zum Einzug in den Final der besten 20. Rang 21 bedeutet eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze.
Mit 86,93 Punkten schloss der französische Olympiasieger und mehrfache Weltmeister Guillaume Cizeron an der Seite seiner neuen Partnerin Laurence Fournier Beaudry die Qualifikation auf dem 1. Rang ab.