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Wie funktioniert Eigenblutdoping?
Aus Sport-Clip vom 14.11.2019.
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Anklage der Staatsanwaltschaft Ex-Langläufer Dürr drohen bis zu 5 Jahre Gefängnis

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat Johannes Dürr unter anderem wegen gewerbsmässigen schweren Sportbetrugs angeklagt.

Johannes Dürr wird laut der Staatsanwaltschaft neben Betrug durch Eigenblutdoping zur Last gelegt, zum Doping anderer Sportler beigetragen zu haben. Er soll Wachstumshormone vom deutschen Sportmediziner Mark S. an andere Sportler weitergegeben haben. Dadurch habe er nicht nur mehrere Vergehen nach dem Antidoping-Bundesgesetz zu verantworten, sondern auch zum Sportbetrug durch die gedopten Sportler beigetragen, hiess es.

Johannes Dürr.
Legende: Soll auch zum Sportbetrug beigetragen haben Johannes Dürr. imago images

Dürr bereits lebenslang gesperrt

Dürr hatte mit seinen Aussagen die Ermittlungen angestossen, die zur «Operation Aderlass» bei den nordischen Weltmeisterschaften im Februar in Seefeld führten. Der heute 32-Jährige war erstmals bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 als Dopingsünder überführt worden. Von der österreichischen Anti-Doping-Rechtskommission wurde er kürzlich lebenslang gesperrt.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Böller  (Uboeller)
    Wurden eigentlich auch beteiligte Trainer und Ärzte verurteilt?
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  • Kommentar von Alfred Signer  (Giacobbo)
    Schön und gut. Die Österreicher beissen sich tugendhaft in den Fall Dürr, die WADA, bzw. IAAF (Coe - gerade er!) haben sich auf Russland fixiert. Wer aber schaut genauer hin in China, Norwegen, Türkei, Nigeria, Kenia, USA, Jamaica? Die Liste kann nahezu beliebig erweitert werden...
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Der grösste Dopingsünder im Wintersport scheint mir Norwegen zu sein. Ich gehe davon aus, dass alle Langläufer/innen gedopt sind. An der Spitze der Pyramide Therese Johaug, eine verurteilte Doperin. Nebst dem Betrug des Dopens hat sie uns alle auch noch mit ihren theatralischen Auftritten und dem Abstreiten des Dopings angelogen. Doper/innen sollten schon beim ersten Mal lebenslang gesperrt werden und gehören wegen Betrugs immer ins Gefängnis.
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  • Kommentar von Mike Ronnie  (MikeB)
    Ich wär für legalisieren aller Dopingmethoden zusammen mit einer einwandfreien wissenschaftlich/medizinischen Begleitung...wir würden viel lernen können btf Regulierungsmechanismen physisch/psychischer Extremsituationen, was entsprechend adaptiert werden könnte hinsichtlich besserem Verständnis vieler schwerer Krankheitsbilder/Verläufe. Denn auch diese müssen als Extremsituationen verstanden und interpretiert werden.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Natürlich, Tom Simpson und alle Doping Toten sollten wir wohl noch ein Denkmal setzen und sie huldigen für diese Bahnbrechende Idee der Herrn Mike Ronnie. Sehr bedenklich was in manchen Köpfen so vorgeht. Da versteht man auch immer wieder wie es zu gewissen Versuchen in den Psychiatrischen Kliniken in den 50 iger gekommen, ist. Mein Verständnis für ihren Vorschlag hält sich sehr in Grenzen.
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    2. Antwort von Jonas Buchmann  (84)
      Das wären dann also mit anderen Worten indirekte Menschenversuche?
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