- Robin Cuche krallt sich an den Paralympics bei Milano Cortina die dritte Medaille.
- Nach Gold in der Abfahrt und im Super-G hängt sich der Neuenburger im Riesenslalom Silber um den Hals.
- Im Snowboard-Banked-Slalom jubelt Fabrice von Grünigen über Silber.
Robin Cuche hat die Enttäuschung vom Ausscheiden im Kombi-Super-G am Dienstag mit Bravour weggesteckt. Der Neuenburger fuhr im Riesenslalom in der Kategorie Stehend zur Silbermedaille.
Bereits nach dem halben Pensum hatte es für den 27-Jährigen nach Edelmetall ausgesehen. In der Entscheidung behielt er kühlen Kopf und brachte einen weiteren souveränen Lauf ins Ziel.
Bauchet eine Klasse für sich
Gegen Arthur Bauchet, der in der Kombination Gold geholt hatte, war jedoch kein Kraut gewachsen. Der Franzose zeigte keinerlei Schwächen und fuhr einen Vorsprung von 1,67 Sekunden auf Cuche heraus. Bronze ging an den Russen Alexei Bugajew, der 1,74 Sekunden auf Bauchet verlor.
Die weiteren Schweizer konnten nicht um die Medaillen fahren. Emerick Sierro wurde 9. (+4,66 Sekunden), auf Rang 12 klassierte sich Théo Gmür (+5,97), während Ueli Rotach den 26. Platz einnahm (+20,96).
In der Kategorie Sitzend wurde Pascal Christen als bester Schweizer 8. (+7,32), Christophe Damas erreichte als 9. (+8,13) ebenfalls ein Top-10-Resultat. Niels de Langen (NED) gewann vor René de Silvestro (ITA) und Jesper Pedersen (NOR) die Goldmedaille.
Nächste Cuche-Medaille am Sonntag?
Cuche steht nun bereits bei drei Medaillen bei diesen Paralympics. In der Abfahrt und im Super-G jubelte er über Gold. Und noch sind die Spiele für den Neffen von Skilegende Didier Cuche nicht vorbei. Am Sonntag liebäugelt der Hemiplegiker im Slalom mit dem vierten Edelmetall.