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20-jähriger Remco Evenepoel Mischt der Jüngste im Feld auch in der Lombardei vorne mit?

Am Samstag nimmt das belgische Supertalent Remco Evenepoel erstmals ein Monument unter die Räder – und gehört gleich zu den Siegesanwärtern.

Remco Evenepoel während der Polen-Rundfahrt, die er als Gesamtsieger beendete.
Legende: Der Jungstar in Gelb Remco Evenepoel während der Polen-Rundfahrt, die er als Gesamtsieger beendete. imago images

Auf Nachwuchsstufe hat Remco Evenepoel so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Die U23-Kategorie liess der Belgier aus, stattdessen wechselte er auf die Saison 2019 direkt zu den Profis.

Im Alter von 19 Jahren machte er vergangenes Jahr an WM und EM vor allem im Kampf gegen die Uhr auf sich aufmerksam. Ihm gelang in seiner Rookie-Saison aber auch das Kunststück, die Clasica San Sebastian – sein allererstes World-Tour-Rennen – zu gewinnen.

Debütant und Favorit

In der laufenden Saison erfreut sich der nun 20-jährige Evenepoel ebenfalls einer sehr guten Form. Vergangene Woche gewann er die Polen-Rundfahrt, an der er unter anderem mit einer erfolgreichen Soloflucht über 51 Kilometer verblüffte. Zuvor gewann er zudem die Vuelta a San Juan, die Algarve- sowie die Burgos-Rundfahrt.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie die Lombardei-Rundfahrt am Samstag ab 16:10 Uhr live auf SRF zwei oder in der SRF Sport App.

Eine dreiwöchige Rundfahrt hat Evenepoel ebenso noch nicht bestritten wie eines der fünf Radsport-Monumente. Das ändert nichts daran, dass er am Samstag auf dem 231 Kilometer langen Weg von Bergamo nach Como zu den Topfavoriten gehört.

Video
Steven Krucker vor seiner Feuertaufe als Kommentator
Aus Sport-Clip vom 15.08.2020.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Bürki  (Uhuuu)
    Eine Bestätigung für mich, dass es im Radsport heute möglich ist ohne Doping, auf oberster Stufe zu gewinnen.
    Ein Junger der schon bei U19 alles gewinnt, hat keinen Grund zu unerlaubten Mitteln zu greifen. Dass er gleich im ersten Jahr bei den Profis um den Sieg mit fährt, zeigt, dass das Talent doch der entscheidende Faktor ist um ganz vorne zu sein.
    Deshalb, muss man weiterhin den Spielraum für Doping so klein wie möglich halten. Ich bin gespannt auf die folgenden Radrennen.
    1. Antwort von Andy Friedli  (Peaceli)
      Nur weil jemand im U-Bereich alles abräumt, heisst dies noch lange nicht, dass alles mit rechten Dingen zu und her geht. Ich will ihm natürlich in keiner Weise etwas unterstellen, aber Ihre Schlussfolgerung ist so sicher nicht einfach korrekt.
    2. Antwort von Walter Bürki  (Uhuuu)
      @peaceli
      Es gibt immer solche, ..kann man nicht ausschliessen. Deshalb muss man weiterhin in die Doping Bekämpfung investieren. Aber ich bin 100% überzeugt, dass Top Leistungen sauber erreichbar sind. Das aus eigener Erfahrung, als Trainer und im Gespräch mit Spitzenathleten.