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Zusammenfassung Cross-Country Männer
Aus Sportpanorama vom 08.05.2022.
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Cross-Country in Albstadt Schurter bei Pidcock-Demonstration Zweiter – Keller auf Rang 5

  • Beim souveränen Sieg von Tom Pidcock (GBR) im süddeutschen Albstadt sichert sich Nino Schurter den 2. Platz im Cross-Country.
  • Alessandra Keller fährt beim Rennen der Frauen als beste Schweizerin auf Rang 5.
  • Auch Jolanda Neff (9.) und Sina Frei (10.) rangieren unter den besten zehn Fahrerinnen. Der Sieg geht an Rebecca McConnell aus Australien.

Eine Tempoverschärfung auf der 2. Runde sollte dem 22-jährigen Tom Pidcock reichen, um in Albstadt bei seinem 4. Auftritt über die olympische Distanz den zweiten Weltcupsieg zu feiern.

Beim souveränen Erfolg des britischen Olympiasiegers vermochte auch Nino Schurter zu überzeugen. Der Bündner verblieb das ganze Rennen über souverän in der Verfolgergruppe und schüttelte auf der letzten Runde mit Vlad Dascalu (ROM) auch den letzten Konkurrenten ab. Schurter verteidigt damit seine Führung im Gesamtweltcup. Als Achter sorgte auch Filippo Colombo für ein Schweizer Ausrufezeichen.

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Schurter: «Pidcocks Attacke war beeindruckend»
Aus Sport-Clip vom 08.05.2022.
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Flückiger nach Defekt zurückgespült

Weniger erfreulich verlief das Rennen für Mathias Flückiger. Ihm sollte Startnummer 13 prompt Pech bringen. Der Berner musste in der Verfolgergruppe fahrend auf der vorletzten Runde einen Platten verkraften und fiel aus der Entscheidung. Er setzte sich zum Schluss als 13. vor ein Schweizer Trio um Marcel Guerrini, Thomas Litscher und Andri Frischknecht.

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Flückiger schleppt sich mit Defekt über die Strecke
Aus Sport-Clip vom 08.05.2022.
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Kellers grosse Genugtuung

Bei den Frauen sah es ebenfalls kurzzeitig so aus, als ob sich ein Podestplatz anbahnt – es wäre der erste einer Schweizerin im Weltcup seit knapp drei Jahren gewesen: Zwei Runden vor Schluss war Alessandra Keller, die sich bis dahin im Verfolgertrio gehalten hatte, kurz an dessen Spitze vorgestossen.

Zwar musste die 26-Jährige bis zum Schluss ihre beiden Konkurrentinnen wieder passieren lassen, mit Rang 5 egalisierte sie aber ihr zweitbestes Karriereresultat im Weltcup und durfte damit an der Siegerehrung der besten 5 Fahrerinnen teilnehmen. Eine Genugtuung, hatte sie in der Vorsaison unter anderem noch die Olympia-Qualifikation verpasst.

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Zusammenfassung Cross-Country Frauen
Aus Sport-Clip vom 08.05.2022.
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An der Spitze zeigte Rebecca McConnell, die Führende im Gesamtweltcup, eine Machtdemonstration. Die Australierin setzte sich gemeinsam mit der Schwedin Jenny Rissveds früh ab und distanzierte die letzte Konkurrentin um den Tagessieg schliesslich im Aufstieg der 4. Runde. Rückkehrerin Rissveds dürfte mit dem 2. Platz in ihrem ersten Saisonrennen über die olympische Distanz ebenso zufrieden sein wie die 22-jährige Österreicherin Mona Mitterwallner mit ihrer Podestpremiere und Rang 3.

Starkes Ergebnis der Schweizerinnen

Nebst Keller zeigten auch die anderen Schweizerinnen in Albstadt eine ansprechende Leistung. Mit Jolanda Neff, die bei ihrem persönlichen Weltcup-Auftakt im Cross-Country auf Rang 9 fuhr, und Sina Frei als 10. fungierten zwei weitere Schweizerinnen unter den besten Zehn. Linda Indergand als Elfte und Ramona Forchini als 14. rundeten ein gelungenes Ergebnis aus Schweizer Sicht ab.

SRF zwei, sportlive, 08.05.22, 11:15 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Egal in welcher Sportart, es ist doch normal dass irgend wann eine Ablösung kommt. Schurter hat in vielen Ausmarchungen derart dominiert, dass es schon fast langweilig geworden ist. Dasselbe hat es auch beim Tennis, in der Leichtathletik und in weiteren Sportarten gegeben. Es ist doch um einiges spannender, wenn der Sieger nicht im Voraus feststeht.
  • Kommentar von Guido Fontana  (Boxster)
    Nino Schurter hat einmal mehr eine solide Leistung abgeliefert.Pidcock ist jung äusserst talentiert und taktisch auch sehr gut. Damit wird sich Schurter abfinden müssen. Schliesslich braucht er niemandem mehr etwas zu beweisen…….
    1. Antwort von Peter Winkler  (Peter Winkler)
      Pidcock und auch van der Pool, sind sog. Jahrhundert-Talente, welchen die klasischen Mountainbiker unter normalen Umständen kaum etwas entgegen zu setzen haben. Das ist vorallem Pech für Flückiger, dem ich noch so gerne einen WM-Titel oder Olympiasieg gegönnt hätte