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OP nach erneutem Sturz Schlüsselbeinbruch: Hirschi im Pech

Marc Hirschi erleidet an der Flèche Wallonne den nächsten Rückschlag und muss am Donnerstag unters Messer.

Marc Hirschi kann das Pech aktuell nicht abschütteln. Nur 3 Tage nach seinem Sturz beim Gold Race war der Berner Strassenprofi angeschlagen in die Flèche Wallonne gegangen. Und prompt erlebte er wiederum einen bitteren Tag und hatte den nächsten schmerzhaften Zwischenfall zu beklagen.

25 km vor dem Ziel kam Hirschi, der zu diesem Zeitpunkt schon über 180 km im Sattel gesessen hatte, nach einem Zusammenstoss mit dem Deutschen Anton Schiffer zu Fall. Wiederum war er, der an der Mur de Huy 2020 als damals 22-Jähriger triumphiert hatte, zur Aufgabe gezwungen.

Operativer Eingriff ist nötig

Knapp 3 Stunden nach der Zieleinfahrt der Besten war das Ausmass von Hirschis körperlichen Blessuren bekannt. Beim Fahrer des Schweizer Teams Tudor wurde ein Bruch des linken Schlüsselbeins diagnostiziert. Weitere Frakturen hätten nach Röntgenaufnahmen ausgeschlossen werden können.

Der 27-Jährige soll bereits am Donnerstag operiert werden. Über die Dauer seines Ausfalls liegen aktuell noch keine Informationen vor. Sicherlich aber dürfte seine geplante Teilnahme am Giro d’Italia (8. bis 31. Mai) in der Schwebe hängen.

Nach Stefan Küng und Matteo Trentin ist Hirschi bereits der dritte Hoffnungsträger in der Tudor-Equipe von Fabian Cancellara, der in den Frühjahrsklassikern durch einen Knochenbruch langfristig ausfällt.

SRF zwei, Sportlive, 22.4.2026, 14:30 Uhr ; 

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