- Paula Blasi gewinnt das Gold Race der Frauen von Maastricht nach Valkenburg solo.
- Beste Schweizerin wird Geburtstagskind Noemi Rüegg auf Rang 5.
- Das Rennen der Männer gibt es hier live.
2025 hatte Paula Blasi mit einem Etappensieg an der Tour de Romandie ihren bislang wichtigsten Erfolg als Profi gefeiert. Allerdings haftete dem Triumph der Makel an, dass fünf Teams und damit viele Favoritinnen aufgrund fehlender GPS-Tracker nicht an der Startlinie standen.
Beim diesjährigen Gold Race mit Start in Maastricht waren die grossen Namen des Frauen-Radsports am Start und Blasi wurde ihrem Ruf als grosses Talent dennoch einmal mehr gerecht. Die 23-jährige Spanierin entledigte sich am Cauberg rund 25 km vor dem Ziel ihrer letzter Konkurrentin und fuhr solo dem Ziel entgegen. Das dezimierte Feld war nicht mehr in der Lage, die Lücke zu schliessen.
Rüegg stark
Blasi, die ihre Spitzensportkarriere als Mittelstreckenläuferin und Triathletin lanciert hatte, konnte ihren Triumph trotz aufkommenden Regens auf den letzten Metern des 158 km langen Rennens vollends geniessen. Im Siegerinnen-Interview verriet sie, dass sie sich erst am Vortag aufgrund von Verletzungen im Team für das Rennen eingetragen hatte.
Spannender war der Kampf um die weiteren Podestplätze, in den mit Elise Chabbey und Noemi Rüegg auch zwei Schweizerinnen involviert waren. Der Tempoverschärfung von Kasia Niewiadoma-Phinney (POL/2.) und Demi Vollering (NED/3.) am Cauberg konnte das Schweizer Duo jedoch nicht folgen.
Rüegg, die am Sonntag ihren 25. Geburtstag feierte, sicherte sich im Sprint den 5. Schlussrang. Chabbey beendete das Rennen ausserhalb der Top 10.