Das Glück war Tudor zuletzt nicht hold. Mit Stefan Küng (Oberschenkel) und Marc Hirschi (Schlüsselbein) fallen die Schweizer Aushängeschilder des einheimischen Teams mit langwierigen Verletzungen infolge von Stürzen aus.
Bei Julian Alaphilippe, der an der am Dienstag startenden Tour de Romandie ohnehin nicht eingeplant gewesen wäre, gibt es bezüglich Formstand einige Fragezeichen. Weder beim Gold Race noch bei der Flèche Wallonne erreichte der Franzose das Ziel. Auf Lüttich-Bastogne-Lüttich verzichtete er aus «medizinischen Gründen».
Holen Voisard und Brenner die Kohlen aus dem Feuer?
So bilden zum Auftakt der Rundfahrten-Saison in der Westschweiz Yannis Voisard und der Deutsche Marco Brenner das Leader-Duo. Als Ziel hat die Equipe an der Medienkonferenz am Montag einen Top-10-Platz ausgerufen. Letztes Jahr belegte man mit dem Franzosen Mathys Rondel Rang 9 im Gesamtklassement.
«Die Ambitionen sind gross, ich hoffe auf ein gutes Resultat», meint Voisard denn auch. Für wie weit nach vorne es reichen könnte, sei aber schwierig vorherzusagen. Eine zusätzliche Motivationsspritze dürfte die Verlängerung seines Vertrags bei Tudor bis 2028 sein, die ebenfalls am Montag kommuniziert wurde.
Sturzfolgen überwunden
2025 liess der Jurassier die Tour de Romandie aus, in den beiden Jahren davor klassierte er sich zweimal um die Top 20 herum (18. und 21.). Wie Hirschi kam auch der 27-Jährige bei der Flèche Wallonne zu Fall. Die Nachwehen des Sturzes dürften ihn aber nicht behindern.
Sekundiert wird das Duo Voisard/Brenner unter anderen von drei weiteren Schweizern: Joel Suter, Roland Thalmann und Robin Donzé sind als Helfer am Start.