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Legende: Video Swiss Olympic sperrt Martin Grab abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.08.2019.
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Verbotene Substanz Tamoxifen Ex-Schwinger Martin Grab für zwei Jahre gesperrt

Nach einer positiven Dopingprobe wird Martin Grab für zwei Jahre gesperrt. Dem Ex-Schwinger wurde Tamoxifen nachgewiesen.

Swiss Olympic hat den siebenfachen Eidgenossen Martin Grab rückwirkend per 5. April 2019 für zwei Jahre gesperrt. Beim 40-Jährigen war im April 2018 ausserhalb eines Wettkampfes eine Dopingprobe durchgeführt worden, bei der die verbotene Substanz Tamoxifen nachgewiesen wurde.

In der Medizin wird Tamoxifen oft als Mittel zur Vorbeugung und Behandlung von Brustkrebs eingesetzt. Im Zusammenhang mit Anabolika-Kuren kann es deren Nebenwirkungen reduzieren und steht daher auf der Liste der verbotenen Substanzen im Sport.

Festsieg in Zug aberkannt

Grab hatte Anfang Mai 2018 seinen Rücktritt verkündet, noch bevor das Dopingvergehen bekannt wurde. Im sportlichen Palmarès verliert Grab nach einem Urteil des Eidgenössischen Schwingerverbandes den Festsieg und den Kranzgewinn am Zuger Kantonalfest sowie den Kranzgewinn am Schwyzer Kantonalfest. Beide Feste hatte Grab im Zeitraum April/Mai 2018 bestritten.

«Absolut unerklärlich»

Grab bestreitet bis heute, wissentlich und willentlich gedopt zu haben. im August 2018 hatte er mitgeteilt, es sei für ihn «absolut unerklärlich», wie dies Substanz in seinen Körper gelangen konnte.

«Ich bin erschüttert, schockiert und verunsichert über dieses Resultat. Fairer und sauberer Sport ist und war für mich mein ganzes Leben lang das Wichtigste», so der 40-Jährige damals.

Sendebezug: Radio SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 28.8.19

13 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Meinen 6 (!) Kritikern, unter meiner Aeusserung von gestern um 11:12 h, möchte ich nur kurz antworten: Schwingen ist für mich sicher nicht die "heile Welt"! Zweitens: Selbstverständlich soll und muss jeder Sportler, der seine Leistungen mit verbotenen Stoffen künstlich hinauftreibt, bestraft werden. Nur, ganz ehrlich, wie wollt Ihr, geschätzte "Schulmeister", einen Sportler 2 Jahre lang als Strafe sperren lassen, wenn er ja vom Sport zurück getreten ist? Ränge weg oder Geldstrafe wäre möglich!
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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Auch im Schwingsport wird gedopt.
    Weil gerade in dieser Sportart Verletzungen sehr häufig vorkommen und man sich wieder zurück kämpfen muss. Da liegt es nahe nachzuhelfen mit unerlaubten mittel. Es gibt wohl keine andere Sportart wie im Schwingen wo so viele Sportler trotz Verletzungen am Wettkampf teilnehmen.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr Leu, I'm Spitzensport ist es so wer nicht "überführt" wird ist sauber und es gilt immer die "Unschuldsvermutung" bis das Gegenteil bewiesen ist!
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