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Kubackis Flug zum Triumph
Aus Sport-Clip vom 06.01.2020.
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Hobbypilot und Helikopter-Fan Tournee-Champ Kubacki hat das Flieger-Gen

Dawid Kubacki ist verrückt nach Fliegen. Mit 29 Jahren ist der Pole aus dem langen Schatten von Kamil Stoch getreten.

Dawid Kubacki, so viel ist sicher, trägt das Flieger-Gen in sich. «Schon als Kind habe ich mit ferngesteuerten Hubschraubern gespielt», erzählte der Pole während der Vierschanzentournee. Seit kurzem ist er auch noch Hobbypilot, büffelt für seine Segelflug-Lizenz.

Der Triumph bei der Tournee ist die Krönung einer Karriere, die erst spät in Gang kam. Schon immer war dem Mann aus Nowy Targ ein aussergewöhnliches Talent attestiert worden, seine ersten 10 Weltcup-Saisons waren jedoch geprägt von Rückschlägen.

Plötzlich Weltmeister

Irgendwann platzte der Knoten. 2017 holte er unter dem heutigen Deutschland-Trainer Stefan Horngacher WM-Gold mit Polens Team. Eine Saison darauf folgte das erste Weltcup-Podest, im Januar 2019 der erste Sieg. Bei der WM in Seefeld im März letzten Jahres lag er zur Halbzeit nur auf Rang 27, legte aber einen Traumflug nach. Als heftiger Schneefall einsetzte, wurde die Spur langsamer, die Konkurrenz chancenlos – und Kubacki plötzlich Weltmeister.

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Von 27 auf 1: David Kubacki holt WM-Gold
Aus sportlive vom 01.03.2019.
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Mit 29 Jahren ist Kubacki endgültig aus dem Schatten von «König Kamil» Stoch getreten. Als dritter Pole nach Adam Malysz (2000/01) und eben Stoch (2016/17 und 2017/18) gewann er die Tournee.

Der «unaufgeregte Typ» wurde mental stärker

Dabei hatte Kubacki zuvor «nur» einen vierten Rang als bestes Gesamtergebnis zu bieten. «Vor allem mental ist Dawid stärker geworden», sagt Stoch, und auch sein langjähriger MentorHorngacher lobt ihn als «unaufgeregten Typen, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht.»

Ein bisschen Kind geblieben ist Kubacki trotzdem, ferngesteuerte Hubschrauber sind sein grösstes Hobby («Drohnen interessieren mich nicht – zu einfach zu fliegen»). Auf Instagram veröffentlichte er vor einem Jahr ein Video von einem seiner Helikopter-Flüge, der mit einem Crash am Boden endete. «Das war wohl eher kein Telemark», schrieb er darunter und kündigte an, ihn reparieren zu wollen. Schliesslich trägt er das Flieger-Gen in sich.

Sendebezug: SRF zwei sportlive, 6.1.2020, 17:15 Uhr