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Podladtchikov über die Gründe für seinen Rücktritt
Aus Sport-Clip vom 23.08.2020.
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Snowboarder im «sportpanorama» Podladtchikov: «Olympia war auch ein sehr schwerer Moment»

Iouri Podladtchikov ist zurückgetreten. Im «sportpanorama» spricht er über die Gründe, seine Karriere und die Zukunft.

Iouri Podladtchikov hört auf – die Nachricht des Rücktritts des Halfpipe-Olympiasiegers verbreitete sich am Samstagabend wie ein Lauffeuer. Am Sonntag war der 31-Jährige zu Gast im «sportpanorama» und meint: «Dieser Medienrummel gestern war nicht sehr angenehm.»

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Podladtchikov: «Das ist nicht die angenehmste Nachricht zum Teilen»
Aus Sport-Clip vom 23.08.2020.
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Der Zürcher scheint aber auch glücklich zu sein, die Nachricht endlich verkündet zu haben. Immer wieder war in den letzten Jahren über einen möglichen Rücktritt des Schweizer Ausnahmekönners spekuliert worden.

Vom Verletzungspech heimgesucht

Spätestens seit 2017 hatte Podladtchikov mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Kreuzbandriss, Achillessehnenriss oder ein Magengeschwür waren nur einige der gesundheitlichen Probleme, mit denen er sich herumschlagen musste.

Ich hatte Mühe, die Batterien wieder aufzuladen.
Autor: Iouri Podladtchikov

Die Verletzungen sieht er auch als einer der Hauptgründe für den jetzigen Entscheid. «Diese Rückschläge waren nicht ohne, auch wenn ich jeweils schnell wieder auf dem Board stehen konnte», erklärt Podladtchikov: «Ich hatte Mühe, die Batterien wieder aufzuladen.»

Eine erfolgreiche Karriere

Die Karriere von Podladtchikov wird vor allem auch mit seinem grössten Erfolg – der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 – assoziiert. Für ihn persönlich ist dieser Triumph nicht nur mit angenehmen Erinnerungen verbunden: «Olympia war ein sehr grosser, aber auch ein sehr schwerer Moment.» Stets musste sich der talentierte Snowboarder mit einer hohen Erwartungshaltung herumschlagen.

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Podladtchikov: «Es war ein Kampf mit meinen Eltern, um snowboarden zu dürfen»»
Aus Sport-Clip vom 23.08.2020.
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Weiter erklärt er: «Es gab viele schöne, gleichzeitig aber leichte Momente. Diese waren nicht so schwierig zu verarbeiten wie Olympia. Den ersten Tag auf dem Brett werde ich beispielsweise nie vergessen.»

Ich würde gerne auch in Zukunft im Snowboard-Sport eine Rolle spielen.
Autor: Iouri Podladtchikov

Ganz abschreiben will Podladtchikov das Kapital Snowboard aber noch nicht: «Ich möchte mich nicht einfach mir nichts, dir nichts verabschieden. Ich würde gerne auch in Zukunft im Snowboard-Sport eine Rolle spielen, sollte es mich brauchen.»

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Podladtchikov über seine Zukunftspläne
Aus Sport-Clip vom 23.08.2020.
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«Neben der Sportwelt ist mir aber auch die Kunstwelt ans Herz gewachsen. Mit dem Studium der Kunstgeschichte geht es jetzt vermehrt hinter die Bücher. Ich muss schauen, wo ich mit der ganzen Energie hin will. Darum will ich nebenbei tanzen», freut sich Podladtchikov auf seinen nächsten Lebensabschnitt.

SRF zwei, «sportpanorama»;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von andreas furrer  (andfurrer)
    wir sind im einundzwanzigsten jahrhundert, benjamin mueller. "respeklosigkeit" toent nach metternich und allerheiligen. mais bon, kriechen sie zu kreuze oder wo auch immer das geld hervorsprudelt.
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ich bedaure es sehr, Louri Podladtchikov nicht mehr in diesem Sport sehen zu können, auch wenn ich seinen Entscheid absolut verstehe. Er war/ist ein sehr herzlicher, intelligenter Mann und als Sportler war er immer eine Augenfreude.
    Alles erdenklich Gute für ihn in Zukunft.
  • Kommentar von andreas furrer  (andfurrer)
    wollte sich der heini nicht eben noch mit den stars der unterhaltungsindustrie treffen, und jetzt macht er auf kuenstler. man kommt immer so weit das geld reicht; ob auf russisch oder in der schweiz.
    1. Antwort von Benjamin Müller  (benimueller)
      Was für ein respektloser Kommentar. Erbärmlich!