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«Dort, wo wir sein wollen» Nach Sauber-Aus: Audi startet ins Formel-1-Abenteuer

Für Audi beginnt in Australien das Abenteuer Formel 1. Nach soliden Tests ist man verhalten optimistisch nach Melbourne gereist.

Nach einer monatelangen, komplexen und herausfordernden Vorbereitung rollt Audi in Australien in das Abenteuer Formel 1 – und dürfte beim mit Spannung erwarteten Saisonstart in Melbourne nicht nur hinterherfahren. «Wir haben im Laufe der Tests erhebliche Fortschritte erzielt, jeden Tag dazugelernt und wichtige Schritte nach vorne gemacht», sagte Nico Hülkenberg, der zusammen mit dem Brasilianer Gabriel Bortoleto das Fahrer-Duo bildet.

«Wir sind nicht hier, um herumzualbern. Wir wollen zum erfolgreichsten Team der Formel-1-Geschichte werden.
Autor: Teamchef Jonathan Wheatley

Das Projekt ist ambitioniert, die Ziele könnten grösser nicht sein. Audi will um die WM fahren und – so hat es Teamchef Jonathan Wheatley selbst formuliert – zum «erfolgreichsten Team der Formel-1-Geschichte» werden: «Wir sind nicht hier, um herumzualbern.»

Rennwagen auf Strecke bei Sonnenuntergang.
Legende: Wohin des Weges? Formel-1-Neuling Audi will sich Schritt für Schritt zu einem der besten Teams entwickeln. imago images/PsnewZ

Ernsthaft eingreifen in den Kampf um die WM will Audi erst ab 2030. In vier Jahren, wenn man an der Spitze mit Top-Teams wie Mercedes, McLaren oder Red Bull konkurrieren möchte, will man aber in guter Erinnerung an die Debütsaison in der Königsklasse zurückblicken. 2026 sei letztlich bloss der «Anfang einer sehr langen Reise», sagte Hülkenberg.

Audi, das für den Einstieg das Schweizer Sauber-Team übernommen hat, blickt auf dieser Reise schon vor dem ersten Rennen auf intensive Monate zurück. 851 Testrunden sind seit Januar zwischen Barcelona und Bahrain abgespult worden. Die Zeiten zeigen: Ein Platz im Mittelfeld ist trotz vereinzelter Rückschläge möglich.

Wir haben zwar noch nicht alle Probleme gelöst, aber die Entwicklung und die Einstellung des gesamten Teams sind sehr ermutigend.
Autor: Mattia Binotto Teamchef Audi

Audis Formel-1-Boss Mattia Binotto, der viel Erfahrung von Ferrari mitbringt, spricht von «bedeutenden Fortschritten» in der Vorbereitung: «Wir haben zwar noch nicht alle Probleme gelöst, aber die Entwicklung und die Einstellung des gesamten Teams sind sehr ermutigend.» Auch Audis Technischer Direktor James Key ist optimistisch. «Die Fahrer fühlen sich mit dem Auto wohl», das Auto sei eine Plattform, «mit der man arbeiten kann. Wir sind in etwa dort, wo wir zu diesem Zeitpunkt der Saison sein wollten.»

Wo das Team wirklich steht, zeigt sich letztlich aber erst in Melbourne.

Formel 1

SRF zwei, Sportflash vom 4.3.26, 20:00 Uhr ; 

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