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Lüthi fährt weiter hinterher
Aus Sport-Clip vom 06.10.2019.
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7. Rang beim Sieg von Marini Lüthi kommt erneut nicht wie erhofft auf Touren

Für Tom Lüthi, der von Position 8 startete, begann das Ungemach früh. Nach einem Schaltfehler gleich zu Beginn sah sich der 33-Jährige bald schon nur noch an 11. Stelle. Nach einem Zwischenfall mit Lorenzo Baldassarri verlor er weitere Positionen. Der Kalex-Fahrer hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

Lüthi überquerte die Ziellinie mit 12,5 Sekunden Rückstand schliesslich als Siebter. In der WM-Wertung hielt er sich dank diesem Resultat auf Rang 4. Sein Rückstand wuchs aber um weitere 2 Punkte auf total 46 Zähler an.

Doch der Emmentaler nahm das Positive mit: «Ich hätte ums Podest mitkämpfen können, die Pace stimmte.» Leider habe er nach dem Zwischenfall mit Baldassarri rund 3 Sekunden verloren. «Das verträgt es in dieser engen Kategorie einfach nicht», resümierte Lüthi.

Marquez nimmt es für einmal gemütlicher

Pole-Setter und WM-Leader Alex Marquez zündete für einmal nicht den Turbo. Dem Spanier blieb Platz 5 im Rennen – vor allem aber die souveräne Führung in der Jahreswertung. 4 Rennen vor dem Saisonende beträgt das Polster auf den ersten Verfolger, Augusto Fernandez aus Spanien, satte 40 Punkte.

Als Tagessieger durfte sich erst zum 2. Mal in seiner Karriere Luca Marini feiern lassen. Der Halbbruder von Valentino Rossi zeigte eine souveräne Vorstellung und holte 2 Sekunden Vorsprung heraus.

Luca Marini auf seiner Maschine in Schräglage.
Legende: Luca Marini Der Italiener blieb an der Spitze ungefährdet. Keystone

Zwei Schweizer Nuller

Wie für Lüthi verlief der GP von Thailand auch für die beiden anderen Schweizer nicht nach deren Gusto. Dominique Aegerter blieb zum 12. Mal in dieser Saison ohne zählbares Ergebnis. Immerhin: Als 16. verpasste er die Punkteränge nur gerade um 1,5 Sekunden. Jesko Raffin klassierte sich bei seiner Rückkehr zum NTS-Team, für das er auch 2020 fahren wird, als 21.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.10.2019 07:05 Uhr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Seien wir ehrlich. Seit bei Tom Lüthi der Bartwuchs angefangen hat herrscht einzig noch das System Hoffnung.
  • Kommentar von Daniel Fischer  (DanFis)
    Ich denke auch, wie meine Vor-Kommentatoren, Lüthi hat seinen Zenit überschritten, nicht vom Können her, aber vom Willen, alles zu riskieren. Aber ohne Risiko geht es nun mal halt nicht. Er erreicht nur noch Spitzenplätze, wenn alles von a-z stimmt und er keine grossen Risiken eingehen muss. Dass er allerdings, trotz angezogener Handbremse im Kopf, noch so weit vorne platziert ist, ist für die anderen nicht gerade ein Kompliment.
    1. Antwort von Daniel Fischer  (DanFis)
      ... nur damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin seit Beginn seiner Karriere ein Lüthi-Fan. Und ich verstehe vollkommen, dass man mit 33 nicht mehr so stürmisch, teils fast unvernünftig fährt, wie mit 20. Umso älter man wird, umso mehr fährt der Sicherheitsgedanke im Kopf mit, ob bewusst oder unbewusst, ob vom nächsten Umfeld her beeinflusst. Ist einfach so.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Bei Tom passt in den letzten Rennen vieles nicht zusammen und er fährt wieder nur hinterher und muss sich einmal ehrlich die Frage stellen, ob es nicht besser wäre abzutreten!
    1. Antwort von Jo Meyer  (JoMey)
      So eine Aussage kann man nur machen, wenn man kein Hintergrundwissen hat!