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Amerikanerin holt Kugel Rast 2. bei Shiffrin-Demonstration

Mikaela Shiffrin sichert sich in Spindlermühle in überragender Manier die Slalom-Wertung. Camille Rast wird starke 2.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:37.59 Minuten
  • 2. Camille Rast (SUI) +1,67 Sekunden
  • 3. Emma Aicher (GER) +2,18

Die Zahlen muss man sich eigentlich nicht merken, denn bald werden sie überholt sein. Mikaela Shiffrin, die beste Skifahrerin aller Zeiten, hat am Sonntag in Spindlermühle (CZE) zum 108. Mal ein Weltcup-Rennen gewonnen, zum 71. Mal im Slalom. Damit sicherte sich die Amerikanerin bereits Ende Januar zum 9. Mal die kleine Kristallkugel für die Slalomwertung (Rekord). 7 der bisher 8 Slaloms in dieser Saison hat sie gewonnen, nur in Kranjska Gora war ihr Camille Rast vor der Sonne gestanden.

Shiffrin fuhr ihren neuesten Sieg in überragender Manier ein. Im 1. Lauf setzte sie 1,26 Sekunden und mehr zwischen sich und die Konkurrenz. Im Finale beschränkte sie sich aufs Verwalten des Vorsprungs, stellte aber dennoch erneute Laufbestzeit auf.

Rast rückt aufs, Holdener fällt vom Podest

Rast fuhr zum bereits 8. Mal in dieser Saison auf ein Weltcup-Podest (insgesamt zum 12. Mal). Die gesundheitlich weiterhin etwas angeschlagene Walliserin, bei Halbzeit noch neben dem Podest, zündete im Finale den Turbo und hatte letztlich eine halbe Sekunde Reserve auf die drittklassierte Emma Aicher.

Wendy Holdener war im 1. Durchgang hinter Shiffrin «Best of the Rest» gewesen und durfte auf ihr 2. Saison-Podest hoffen. Doch die Schwyzerin fiel noch aus den Top 3. Nur 17 Hundertstel fehlten zu Aicher, die ihrerseits drei Hundertstel auf die stark aufkommende Katharina Truppe (AUT) rettete.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 16. Eliane Christen und Mélanie Meillard, jeweils +4,64 Sekunden

Eliane Christen war als Halbzeit-12. in Kontakt zu einem dritten Top-10-Platz in diesem Winter. Im 2. Durchgang fiel die 27-jährige Urnerin aber noch um vier Ränge zurück. Dank ihren 9. Rängen in Semmering und Flachau hat Christen aber die Olympia-Selektionskriterien erfüllt.

Dies verpasste Mélanie Meillard um genau einen Platz. Die Romande hatte im 1. Durchgang als 20. drei Sekunden auf Shiffrin verloren. Im Finale verbesserte sie sich dank Missgeschicken ihrer Konkurrentinnen noch, zum zweiten Top-15-Platz in dieser Saison reichte es Meillard aber nicht. Bis Ende letzter Saison war sie eine regelmässige Top-10-Fahrerin gewesen, heuer fährt sie ihrer Form hinterher.

Nicht im 2. Lauf:

  • 34. Aline Höpli
  • 44. Aline Danioth
  • 48. Nicole Good
  • out: Anuk Brändli

Anuk Brändli fädelte im 1. Lauf nach guter Zwischenzeit ein und tat sich beim anschliessenden Sturz sichtlich weh. Die 22-jährige Bündnerin musste kurz von Helfern gestützt werden. Ob sie sich verletzt hat, steht noch nicht fest.

Die Einheimische

Mit Martina Dubovska (Startnummer 45) qualifizierte sich zur Freude des Publikums eine Tschechin für den 2. Lauf. Die 33-Jährige belegte rund 15 Jahre nach ihrem Weltcup-Debüt den 21. Rang. Ihr Karriere-Bestergebnis hatte sie 2021 in Levi (6.) herausgefahren.

So geht es weiter

Vor den Olympischen Spielen sind nochmals die Speedfahrerinnen gefordert. In Crans-Montana stehen am Freitag eine Abfahrt und am Samstag ein Super-G an. Beide Rennen gibt's live bei SRF.

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SRF zwei, sportlive, 25.01.2026, 09:10 Uhr ; 

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