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Rennbericht Abfahrt Saalbach
Aus sportheute vom 06.03.2021.
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2. Rang in Saalbach-Abfahrt Feuz steht vor Gewinn der kleinen Kristallkugel

Beat Feuz macht in der Abfahrt von Saalbach (AUT) den nächsten grossen Schritt in Richtung Disziplinen-Triumph.

Das Podest

  • 1. Vincent Kriechmayr (AUT) 1:53,07 Minuten
  • 2. Beat Feuz (SUI) +0,17 Sekunden
  • 3. Matthias Mayer (AUT) +0,27

Beat Feuz hat es verpasst, seinen 3. Abfahrtssieg der Saison einzutüten. Der Schangnauer verlor im oberen Streckenabschnitt viel Zeit. Je länger seine Fahrt aber dauerte, desto näher rückte er an Leader Vincent Kriechmayr heran. Am Ende fehlten nur 17 Hundertstel zum Sieg.

Der Grund für den Fehlstart: «Ich habe nach dem ersten Stockschub den Stock verloren. Und sogar der kleine Finger ist aus dem Handschuh gerutscht», so der 34-Jährige nach dem Rennen.

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Feuz: «Ich habe den Stock verloren»
Aus Sport-Clip vom 06.03.2021.
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Vorsprung in Klassement ausgebaut

Jubeln konnte Feuz später aber trotzdem: Weil Matthias Mayer, der ärgste Konkurrent im Kampf um die kleine Kristallkugel, hinter Feuz auf Platz 3 landete, konnte der «Kugelblitz» den Vorsprung in der Disziplinenwertung auf 68 Punkte ausbauen. Ein 8. Platz beim Saisonfinale in Lenzerheide würde bereits die 4. Kugel de suite für Feuz bedeuten.

Der Sieg in den österreichischen Alpen ging an Lokalmatador Vincent Kriechmayr. Der Super-G- und Abfahrts-Weltmeister nahm den Schwung von Cortina erfolgreich mit. Als Erster gestartet, stellte er sogleich die Zeit auf, an die niemand mehr herankam.

Die weiteren Schweizer

  • 5. Marco Odermatt +0,79
  • 13. Stefan Rogentin +1,53
  • 15. Niels Hintermann +1,68
  • 19. Nils Mani +1,83
  • 20. Ralph Weber +1,85
  • 24. Carlo Janka +2,00
  • 41. Gilles Roulin +2,70

Marco Odermatt hatte schon in der WM-Abfahrt in Cortina mit dem 4. Platz aufhorchen lassen. In Salzburg lag er im Mittelabschnitt sogar in Führung, ehe er zum Schluss noch ein bisschen Zeit einbüsste. Dennoch schaute ein hervorragender 5. Platz raus. Für Stefan Rogentin und Niels Hintermann setzte es Achtungserfolge ab.

Carlo Janka vermochte lange mit den Besten mitzuhalten. Im unteren Teil unterlief ihm dann aber ein Fehler, der sich im Ziel auf der Resultatetafel niederschlug.

Nicht am Start war Mauro Caviezel. Swiss-Ski hatte am Donnerstag das vorzeitige Saisonende des Bündners verkündet. Caviezel ist nach dem Sturz Anfang Jahr in Garmisch noch nicht wieder bei 100 Prozent. Sein Fokus liegt nun voll auf der Rehabilitation und dem kommenden Winter.

Die Bedingungen

Im Vergleich zum Freitag, als die 1. Abfahrt wegen schlechten Wetterverhältnissen nach 9 Fahrern hatte abgebrochen werden müssen, präsentierte sich Saalbach am Samstag dank viel Sonnenschein von seiner märchenhaften Seite.

So geht's weiter

Am Sonntag findet in Saalbach ein Super-G statt. Danach ist für die Speed-Cracks Erholung angesagt, bevor dann in der Schweiz das Saisonfinale steigt: Ab dem 17. März werden in Lenzerheide die letzten Weltcup-Punkte des Winters vergeben.

Für die Techniker stehen die nächsten Wettkämpfe erst in einer Woche an. In Kransjka Gora werden am Samstag und Sonntag ein Slalom und ein Riesenslalom ausgetragen.

SRF zwei, sportlive, 06.03.2021, 10:55 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Diego Stalder  (Diegostalder)
    fantastischer steigerungslauf von Feuz. von Stockproblemen kann ich aber beim besten Willen nichts erkennen....
  • Kommentar von Kurt E. Müller  (KEM)
    Stock verloren? Wo denn? Im Ziel ist Feuz jedenfalls im 2 Stöcken angekommen ...
    1. Antwort von Roland Vetsch  (vibes72)
      ... er meinte beim 2. Stockschub aus der Hand verloren ...
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Was für eine Rennen von Marco! Nicht mehr lange und dann gewinnt Marco ein Rennen nach dem anderen, er wird dann alles in Grund und Boden fahren! Soviel Gefühl für den Ski und die Piste. Sah ich nur bei Marcel Hirscher! Zum ersten Mal die Schneekristallpiste hinunter und dann so eine Fahrt.Die Össis können dort immer trainieren. Deswegen kann die Leistung nicht genug hoch eingeschätzt werden! Feuz der beste Abfahrer der Gegenwart. Gratulation an Vince und Mayer!
    Dreimal Head auf dem Podest..