Nach der Abfahrt am Samstag hätte in Garmisch am Sonntag der Super-G stattfinden sollen. Doch der Konjunktiv verrät es bereits: Dieser konnte nicht durchgeführt werden. Wegen schlechter Sichtverhältnisse sah sich die Jury gezwungen, das Rennen auf der Kandahar abzusagen.
Am Vormittag war der Start bereits zweimal nach hinten verschoben worden. Kurz nach 12 Uhr folgte dann die definitive Absage – nach der ersten Abfahrt in Beaver Creek erst die zweite in dieser Saison bei den Männern. Ein Ersatztermin ist bereits bekannt. Der Super-G wird am 13. März in Courchevel nachgeholt.
«Leichte Entscheidung»
«Die Entscheidung war ziemlich leicht», sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner im Interview nach der Absage. Wegen des dichten Nebels habe es «keine Chance» gegeben, an ein Rennen zu denken. «Dazu kommt, dass die Piste durch die ganze Manipulation mit dem Salz nachzugeben beginnt. Es wäre zu gefährlich gewesen.»
Die Schweizer hätten sich in Garmisch auf dem von ihrem Trainer Reto Nydegger gesteckten Kurs gute Chancen auf ein weiteres Erfolgserlebnis ausrechnen dürfen. Bei der Abfahrt hatten Marco Odermatt, Alexis Monney und Stefan Rogentin am Samstag einen Dreifachsieg gefeiert.
So geht es weiter
Die Speed-Spezialisten haben nun ein Wochenende Pause, bevor in Courchevel die letzten Rennen vor dem Weltcup-Finale in Lillehammer (21.-25.3.) anstehen. Am Freitag und Sonntag findet je ein Super-G statt, am Samstag eine Abfahrt.
Am kommenden Wochenende kommen in Kranjska Gora derweil die Techniker zum Zug. Im Nordwesten Sloweniens werden je ein Riesenslalom und Slalom absolviert. Beide Rennen sehen Sie wie gewohnt live bei SRF.