Die Schweizer lassen sich für die Weltcup-Abfahrt am Lauberhorn am Samstag nicht in die Karten blicken. Im Abschlusstraining stürzte sich kein Swiss-Ski-Vertreter auf Teufel komm raus den Hang hinunter.
Von ihnen am schnellsten war Vorjahressieger Marco Odermatt. Der Nidwaldner und bisherige Saisondominator handelte sich 2,48 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit ein und wurde 13. Knapp dahinter klassierte sich ein Schweizer Quartett: Alexis Monney (17.), Niels Hintermann (18.), Marco Kohler (20.) und Stefan Rogentin (21.).
Franjo von Allmen, Sieger des Super-G im vergangenen Jahr, wies im Ziel satte 5,18 Sekunden Rückstand auf. «Ich habe vor dem Hundschopf einen Stein erwischt, das macht es auf diesen eisigen Passagen nicht einfacher», so von Allmen danach im Interview. «Ich nehme das Gute fürs Rennen mit und möchte dann wieder Gas geben.»
Franzoni erneut konkurrenzlos
Ganz vorne raste Giovanni Franzoni der Konkurrenz erneut davon. Der Italiener, der schon das erste Training am Dienstag mit 1,45 Sekunden Vorsprung und mehr für sich entschieden hatte, fuhr auch in der Generalprobe wie in einer anderen Liga. Er distanzierte den zweitplatzierten Maxence Muzaton (FRA) um 1,14 Sekunden.