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Chinas Umgamg mit MeToo – Sorgen um Shuai Peng (4x4 Podcast SRF News)
Aus Tennis vom 18.11.2021.
abspielen. Laufzeit 7 Minuten 10 Sekunden.
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Kehrtwende im Vermisstenfall Verbleib von Peng Shuai ist weiter ungewiss

Eine angebliche Mail der vermissten Tennisspielerin Peng Shuai wirft Fragen auf. Der WTA-Chef fordert Antworten.

Steve Simon, CEO der Womens Tennis Association (WTA), zeigt sich beunruhigt über das Wohlergehen der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai. «Die von den chinesischen Staatsmedien veröffentlichte Erklärung macht mich nur noch besorgter», teilte er am Mittwoch mit.

Zuvor war auf Twitter eine Nachricht aufgetaucht, die chinesische Staatsmedien angeblich im Namen Pengs abgesetzt haben. Darin erklärte die Spielerin, dass ihre Anschuldigungen wegen sexueller Nötigung nicht wahr seien. Sie befinde sich zu Hause und sei sicher.

Die 35-jährige Peng hatte vorletzte Woche Missbrauchsvorwürfe gegen den früheren chinesischen Vize-Regierungschef Zhang Gaoli geäussert. Seither tauchte Peng nicht mehr in der Öffentlichkeit auf.

Der WTA-Chef fordert «unabhängige» Beweise, dass Peng Shuai sicher ist.
Legende: War die Mail wirklich von ihr? Der WTA-Chef fordert «unabhängige Beweise», dass Peng Shuai sicher ist. Getty Images

Am Montag hiess es von der WTA noch, dass Quellen bestätigten, dass Peng sicher sei. Offensichtlich zweifelt Simon nun aber: «Wir brauchen unabhängige und überprüfbare Beweise, dass sie in Sicherheit ist. Ich habe wiederholt versucht, sie über zahlreiche Kommunikationsmittel zu erreichen, ohne Erfolg.»

Naomi Osaka in Sorge

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Robert Altwegg  (trebor)
    China ist eine Diktatur und Kritik wird vom kommunistischen Regime unter Führer Xi nicht geduldet. Leute wie die Tennisspielerin Peng, werden unter Druck gesetzt oder verschwinden. Diejenigen die wieder auftauchen, begründen ihre Abwesenheit unter fadenscheinigen Begründungen. Das zeigt klar, dass die Regierung nicht nur die elementarsten internationalen Menschenrechte verletzt (Haftlager für Minderheiten). Auch existiert in China die Meinungsäusserungsfreiheit nicht. Ein gutes Omen für Olympia?
  • Kommentar von Peter Metzler  (petmet)
    Lange Jahre habe ich Sympathien für China gehabt.
    Aber so wie die chinesische Regierung seit etwa 5 Jahren die Schraube immer mehr anzieht, darf es nicht weitergehen.
    Die Notbremse Olympische Spiele sollte m. E. gezogen werden. Und Peng Shuai ist unverzüglich bedingungslos freizulassen. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein - wie auch die Rehabilitierung der Uiguren.
  • Kommentar von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
    Hauptsache der Rubel rollt mit China. Olympiade, Formel 1 Fahrer, Billigware usw. Vielleicht sollten wir mal ernsthaft etwas unternehmen...